Neue Bezirksalarmzentrale: Moderner geht nicht

410.000 Euro und hunderte „Gratis-Arbeitsstunden“ der Helfer flossen in das topmoderne Kommandozentrum in den Räumen FF Krems.

Erstellt am 25. November 2021 | 07:01
Krems - Neue Bezirksalarmzentrale: Moderner geht nicht
Freude über topmoderne neue Bezirksalarmzentrale: Erich Bachmayer, Markus Fasching, Bürgermeister Reinhard Resch, Kommandant Gerhard Urschler, Martin Schaar, Lukas Eibel, Christian Schopper und Kommandant-Stv. Andreas Herndler (von links).
Foto: Martin Kalchhauser

Nur der enorme persönliche (ehrenamtliche) Einsatz mehrerer Beteiligter machte die Einrichtung der neuen Bezirksalarmzentrale (BAZ) in den Räumen der FF Krems möglich. Nach einem halben Jahr Bauzeit und Investitionen von rund 410.000 Euro (250.000 Euro von der Stadt, je 80.000 Euro von der FF Krems und den Feuerwehren des Bezirks) ist man hier auf modernstem Stand.

„Die alte Zentrale wurde von Grund auf – bis hin zu Stromversorgung, Lüftung und Klimaanlage – komplett neu gestaltet.“ Stolz präsentierte Kommandant Gerhard Urschler das neue Herzstück dem Kremser Stadtchef Reinhard Resch und verwies dabei vor allem auf außerordentliche Leistungen der Kameraden Erich Bachmayer, Lukas Eibel und Markus Fasching. „25 Disponenten sind derzeit rund um die Uhr im Dienst, nachts, an Wochenenden und Feiertagen ehrenamtliche Helfer“, verwies der FF-Chef auf eine enge Kooperation mit Amstetten und Mödling (gegenseitige Hilfe bei starkem Notrufaufkommen).

Für die Umstellung auf das neue Einsatzleitsystem (ELKOS) sei man perfekt gerüstet.

Neben zwei höhenverstellbaren Arbeitsplätzen mit je zehn Bildschirmen und Touchscreen gibt es einen weiteren Bildschirm-Arbeitsplatz und eine Rezeption für Besucher. Wohnlich wird der Raum durch eine kleine Couch, auch ein Ruheraum steht zur Verfügung.

Resch gab seiner Freude über den „hohen Level der FF Krems in allen Bereichen“ Ausdruck. „Der zusätzliche Einsatz, der hier geleistet wurde, ist nicht selbstverständlich.“