Psychisch Kranke hielten Einsatzkräfte auf Trab. Von psychisch kranken Menschen ausgelöste Einsätze hielten am Wochenende Feuerwehr und Polizei auf Trab.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 11. August 2019 (20:33)
Shutterstock.com, Noska Photo
Symbolbild

In zwei Fällen mussten Patienten aus Wohnungen geholt werden, weil die akute Gefahr der Fremd- und Selbstgefährdung bestand.

Die Helfer der Freiwilligen Feuerwehr wurden bei einem Einsatz in der St. Paul-Gasse am 9. August gegen 20.20 Uhr zu Hilfe gerufen, weil eine Frau, die zuvor Mitbewohner des von ihr bewohnten Hochhauses auf dem Gang mit einem Messer bedroht hatte. Nachdem die Florianis in kürzester Zeit die Tür zur Wohnung geöffnet hatten, wurde die Frau ab- und einer medizinischen Behandlung zugeführt.

Mann aus Psychiatrie geflohen

Einem allein lebenden Mann in der Arbeitergasse galt ein Einsatz, der zu Mitternacht zwischen 9. und 10. August begann. Der aus der Psychiatrie des Universitätsklinikums Tulln Geflohene, bei dem die Gefahr der Fremd- und Selbstgefährdung bestand, wollte den Beamten nicht öffnen. Während die Feuerwehr zum Einsatzort anrückte, um notfalls ein weiteres Mal bei einer Türöffnung zu helfen, kam eine Angehörige mit einem Ersatzschlüssel zu Hilfe.

Gerücht um "Cobra"-Einsatz

Der Patient wurde wieder nach Tulln ins Krankenhaus zurückgebracht. Wie ein Lauffeuer verbreitete sich am Morgen danach die Information, dass es in Krems einen nächtlichen Einsatz der Polizei-Spezialeinheit Cobra gegeben habe, was sich jedoch als Gerücht herausstellte.