Radfahrer mit Verbesserungs-Ideen

Nach dem Film „Bikes vs. Cars“ gab es zahlreiche Vorschläge für Erleichterungen für Radfahrer. Am Samstag geht es wieder auf Rädern durch die Stadt Krems.

Martin Kalchhauser
Martin Kalchhauser Erstellt am 07. Oktober 2021 | 04:24
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Nach der Vorführung des Films „Bikes vs. Cars“ wurden Forderungen der Radfahrer artikuliert: Jakob Pachschwöll von der Radlobby Krems (RL), Ulrich Leth (Verkehrsplaner, TU Wien), Moderatorin Katharina Kreutzer, Maria Zögernitz von verkehrswendepunkt.at, Gerhard Hanel (RL) und Marlene Nutz von „Fridays for Future“ Krems (von links).
Foto: Martin Kalchhauser

Für Debatten im Anschluss an die Vorführung sorgte der Film „Bikes vs. Cars“, den die Radlobby Krems ins Kesselhauskino brachte. Im Rahmen der Diskussion mit Publikumsbeteiligung sprachen sich vor allem die Vertreter der Radlobby für die Verbesserung der Situation der Kremser Radfahrer aus.

So sollen Radwege komplettiert und ausgebaut werden. Abgesehen von jenem entlang der Ringstraße gibt es in Krems viel Verbesserungspotenzial. Die Freigabe der Einbahnen für Radfahrer ist ebenso eine Forderung, die viele Alltagswege verkürzen und mehr Menschen zu Pedalrittern machen würde. Last, not least wurde die rasche Realisierung einer Anbindung der Stadt an die Stadtteile südlich der Donau sowie Mautern und Furth gefordert.

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Zum Beispiel durch die Errichtung eines Radwegs über die Eisenbahnbrücke. Die Pläne liegen schon seit längerer Zeit in den Schubladen, wie auch der anwesende Verkehrsstadtrat Alfred Scheichel bestätigte.

Die zweite Kremser Radparade findet am Samstag, 9. Oktober, statt. Ebenso wie die erste im Juni wird sie von der Radlobby Krems gemeinsam mit „Fridays for Future“ Krems organisiert. Startpunkt ist um 14.45 Uhr am Dreifaltigkeitsplatz. Von dort geht es bis ca. 16.30 Uhr durch die Mit ter au, nach Lerchenfeld und Stein. Am Ende gibt es eine Zusammenkunft beim Brunnen im Stadtpark. Die Radler wollen mit der Parade auf ihre Anliegen aufmerksam machen: „Unsere Radparaden sind ein buntes, lebensfrohes Zeichen an Politik und Gesellschaft!“