Ruf aus der Nachtgastro: Q-Stall-Chef will Sicherheitsgipfel

Erstellt am 16. Juni 2022 | 05:12
Lesezeit: 2 Min
Armin Oswald
Auch harte Drogen sollen in Krems zunehmend im Umlauf sein. Nachtgastronom Armin Oswald fordert „tabulosen“ Umgang in der Causa.
Foto: Shutterstock/Dima Sobko, Franz Aschauer
Armin Oswald fordert Maßnahmen gegen das „Kremser Drogenproblem“. Stadtchef Reinhard Resch sieht keinen Bedarf.
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Die FPÖ erhält Unterstützung für ihren Ruf nach einem Sicherheitsgipfel. Armin Oswald, Chef der Altstadtlokale Q-Stall, Quba, XO Bar und Steirisch Irish ortet ebenfalls ein Drogenproblem in der Stadt Krems. „Wir müssen das tabulos besprechen und so früh wie möglich Gegenmaßnahmen setzen. Denn es geht hier leider nicht ‚nur‘ mehr um sogenannte weiche Drogen, sondern um die wirklich ganz harten Sachen, wie dieses zerstörerische Crystal Meth“, sagt der erfahrene Nachtgastronom, dass er „die Idee eines Sicherheitsgipfels nicht nur wichtig, sondern auch notwendig“ finde.

Erst heuer musste Oswald einen Türsteher einer externen Securityfirma entlassen, weil dieser Drogen an seine Gäste verkaufen wollte. „Man kann da als Chef leider niemandem trauen, sondern muss immer wachsam bleiben. Zum Glück sind meine Gäste darauf nicht anfällig und haben mir das gleich zugetragen“, sagt Oswald, der sich einer absoluten „Null-Toleranz-Politik“ in puncto Drogen verschrieben habe.

Eine andere Wahrnehmung zur Thematik hat Bürgermeister Reinhard Resch, der keinen Bedarf für einen Sicherheitsgipfel sieht: „Früher hieß es, dass es am Bahnhof eine Drogenszene gibt. Inzwischen sagt auch die Polizei, dass das im Verschwinden begriffen ist.“

Auf die Tagesordnung gebracht hatte das „Kremser Drogenproblem“ FPÖ-Stadträtin Susanne Rosenkranz, die in einer Aussendung gleich mehrere Umschlagplätze nannte ( die NÖN berichtete ).

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