Schulen für den Frieden: Therese Mahrer mit Park geehrt. Park vor der HLM/HLW trägt Namen der ehemaligen Kremser Stadträtin für Kultur und Bildung.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 07. März 2019 (04:44)
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Therese-Mahrer-Park nun offiziell benannt: Vizebürgermeisterin Eva Hollerer, Schwiegertochter Ursula Mahrer, Tochter Eva Richter-Mahrer, Sohn Wolfgang Mahrer und Bürgermeister Reinhard Resch (v. l.).Kalchhauser
Martin Kalchhauser

Als erste Stadträtin in der Geschichte der Stadt Krems legte Therese Mahrer (1912 – 1989) den Grundstein für die Bildungsstadt. Jetzt erinnert ein Park vor der HLM/HLW an sie.

Der Historiker Robert Streibel, der über die Frau forschte, hatte die Ehrung in Form einer Straßenbenennung angeregt. Die im Vorjahr im Gemeinderat beschlossene Benennung wurde in der Vorwoche offiziell vorgenommen.

Sohn Wolfgang Mahrer und Tochter Eva Richter-Mahrer erinnerten an das Leben der Politikerin, die sich neben zahlreichen Initiativen im Kultur-Bereich als KPÖ-Stadträtin (1945 – 1949) mit ihren Schul-Plänen sogar gegen die russische Besatzungsmacht durchsetzte, indem sie die Räumung der Kremser Kaserne erwirkte, die dann als Raum für Schulen zur Verfügung stand und dies bis heute tut. Oft wurde sie später mit einem Satz zitiert: „Wenn wir Krieg wollen, brauchen wir Kasernen, wenn wir Frieden wollen, brauchen wir Schulen.“