Corona und Gewalt: Neues Buch von Roswitha Springschitz. Roswitha Springschitz veröffentlichte mit „Clarissa“ bereits das dritte Buch, das während der Corona-Krise entstand.

Von Petra Vock. Erstellt am 26. Februar 2021 (05:54)
Roswitha Springschitz mit ihrem neuen Buch „Clarissa“, in dem eine 14-Jährige nicht nur mit der Isolation durch die Coronapandemie, sondern auch mit Gewalt in der Familie fertigwerden muss.
privat

Viel Zeit zum Schreiben findet Roswitha Springschitz aus Senftenbergeramt in der Corona-Krise. „Ich war noch nie so produktiv wie in dieser Zeit“, berichtet die frühere BRG-Professorin, die in Krems auch als Klimaschutz-Aktivistin bekannt ist.

Nach „Unsere unverhoffte Reise“ und „Leben“ veröffentlicht sie mit dem Jugendbuch „Clarissa“ schon das dritte Werk, das von Corona inspiriert ist. In „Clarissa“ geht es um eine Schülerin, die 2020 nicht nur die Pandemie durchstehen muss, sondern auch Gewalt in der Familie.

Die 14-Jährige wohnt mit ihrer Familie auf engem Raum, die Eltern sind in Kurzarbeit, und der Vater trinkt immer mehr und wird gewalttätig. „In der Corona-Krise kam es vermehrt zu Gewalt in Familien. Zugleich ist das aber ein Thema, das mir schon lange am Herzen liegt“, sagt Springschitz.