Sieben Listen wollen bei Gemeinderatswahl antreten. Sieben Parteien bzw. Listen wollen bei der Gemeinderatswahl in Krems am 15. Oktober kandidieren.

Von Redaktion, APA. Update am 06. September 2017 (17:28)
Eder
Krems liegt bei der Bevölkerungsentwicklung im Mittelfeld. Foto: Eder

SPÖ, ÖVP, FPÖ, KLS (Kommunisten und Linkssozialisten), Grüne, UBK (Unabhängige Bürger für Krems) und ProKrems haben ihre Wahlvorschläge bis Mittwochmittag beim Magistrat eingebracht. Derzeit sitzen sechs Fraktionen im Gemeinderat. Wahlberechtigt sind laut einer Aussendung 23.883 Personen.

Bei den mandatsstärksten Parteien gehen die Sozialdemokraten mit Bürgermeister Reinhard Resch an der Spitze ins Rennen, bei der Volkspartei ist Erwin Krammer Listenerster. Die Freiheitlichen haben Susanne Rosenkranz (Ehefrau des FPÖ-Landesparteichefs Walter Rosenkranz) als Spitzenkandidatin präsentiert.

Die Liste "ProKrems" firmierte ursprünglich als UBK und hat sich im Frühjahr einen neuen Namen gegeben - im Team finden sich laut Webseite zwei Kandidaten, die derzeit auf UBK-Mandaten sitzen. Die Stadtwahlbehörde prüft nun die Vorschläge, dafür hat sie laut einer Aussendung des Magistrats bis 21. September um 16.00 Uhr Zeit.

23.882 Personen sind aufgerufen, am 15. Oktober den Gemeinderat der Statutarstadt an der Donau zu wählen. Bei der am selben Tag stattfindenden Nationalratswahl sind 18.158 Kremser wahlberechtigt. Um den organisatorischen Mehraufwand durch den gemeinsamen Termin zu bewältigen, werden Wahlsprengel zusammengelegt. Statt 41 gibt es 23 Wahllokale.

Bei der Gemeinderatswahl 2012 hatten die Sozialdemokraten (37,9 Prozent) die Volkspartei (36,2 Prozent) von Platz eins verdrängt. Die ÖVP verlor vor fünf Jahren 10,1 Prozentpunkte und fünf ihrer bis dahin 20 Mandate. Die SPÖ (plus 0,4 Prozentpunkte) verteidigte ihre 16 Sitze im Rathaus. Die FPÖ kam auf drei Mandate, KLS, Grüne und UBK jeweils auf zwei. Der Kremser Gemeinderat setzt sich aus 40 Mitgliedern zusammen.