Start ins Weihnachtsgeschäft: Regionalität sticht Ramsch

Erstellt am 29. November 2022 | 20:00
Lesezeit: 2 Min
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Regionales Shopping-Erlebnis verschenken: Innerhalb von einem Jahr wurden bereits Kremser Zehner im Wert von über einer halben Million Euro verkauft.
Foto: Stadtmarketing Krems/Gregor Semrad
Menschen kaufen heuer bewusster ein. Und: Don’t Drink and Drive! Verstärkte Punschkontrollen auch im Bezirk Krems.
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„Für das bevorstehende Weihnachtsfest legen die Menschen mehr Wert auf heimische Produkte und hohe Qualität“, gibt Thomas Hagmann, Inhaber der bekannten Traditionskonditorei Hagmann und Obmann der Kremser Bezirksstelle der Wirtschaftskammer, seine Einschätzung preis. „Natürlich stecken auch die Betriebe mitten in der Energiekrise, und auch der Facharbeitermangel stellt eine Herausforderung dar. Allgemein blicken wir jedoch mit großer Zuversicht auf die kommenden Wochen.“

Ein positives Bild für den Anlauf des Weihnachts-Shoppings zeichnet auch Horst Berger, Geschäftsführer des Stadtmarketing Krems: „Zum Start des Kremser Adventzaubers vor zwei Wochen war sehr viel los.“

Berger prophezeit für das diesjährige Weihnachtsgeschäft, analog zu Thomas Hagmann, eine verstärkte Wertschätzung für regionale Produkte und Unternehmen. So lässt sich auch der enorme Erfolg des Kremser Zehners erklären: „Es handelt sich hiebei um eine völlig unmittelbare Wirtschaftsförderung der Betriebe vor Ort.“

Außerdem ist der Kremser Zehner weit mehr als nur ein Einkaufsgutschein, „es ist beinahe ein Erlebnisgutschein!“ Mit über 100 Partnerbetrieben, von Lebensmitteln über Schifffahrten und Tankstellen bis hin zu den Kremser Museen lässt sich damit die ganze Vielfalt der Stadt Krems verschenken und erleben.“

Gerne verbindet man auch das Geschenke-Shopping mit einem Besuch der unzähligen Punschstände. Nicht empfohlen werden kann jedoch die Kombination aus alkoholischen Heißgetränken mit dem Lenken von Kraftfahrzeugen aller Art. „Besonderes Augenmerk werden wir dabei auf Alkohol und Drogen im Straßenverkehr legen“ verrät Siegfried Senk, derzeit Leiter des Polizeikommandos Krems. „Im Zuge dessen wird es verstärkt Routineanhaltungen und Schwerpunktkontrollen geben.“

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