Unebenheiten: Kapellenboden vor Sanierung. 10.000 Euro müssen in die Pfarrkirche St. Nikolaus in Krems-Stein investiert werden.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 11. April 2021 (05:07)
Provisor Matthias Martin zeigt den schadhaften Boden der Marienkapelle mit dem Grabstein, der aufgestellt werden soll.
NOEN, Provisor Matthias Martin zeigt den schadhaften Boden der Marienkapelle mit dem Grabstein, der aufgestellt werden soll. Foto Johann Lechner

Ziemlich genau ein Jahr ist es her, dass der St. Pöltner Diözesanbischof Alois Schwarz die renovierte Marienkapelle geweiht hat. Lange Zeit hatte dieses Kleinod ein wenig beachtetes Dasein als Abstellraum, von vielen intern beschönigend-liebevoll ,,Alte Sakristei“ genannt, gefristet.

Allerdings war bei der damaligen umfassenden Kirchensanierung der Boden der Kapelle nicht mit eingeplant. Unter den vielen Dingen, die sich dort angesammelt hatten, waren die Unebenheiten einfach nicht sichtbar gewesen. Als sie zutage traten, war sehr bald klar: Diese Sanierung muss noch dringend nachgeholt werden.

Dafür werden die unebenen Steine ausgetauscht und der Grabstein aufgestellt. Für die Pfarre wäre die Sanierung aus finanziellen Gründen – die Kassen sind nach den großen Ausgaben der vergangenen Jahre fast leer – derzeit schwierig gewesen. Jörg Ackermann, Geschäftsführer einer Baufirma, die in Stein tätig ist, erklärte sich bereit, den Pfarranteil zur Gänze zu übernehmen. Außerdem stellt das Unternehmen Baumaterial zur Verfügung.

Ebenso wird das Projekt von Bundesdenkmalamt, Land NÖ und Diözese St. Pölten finanziell unterstützt. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 10.000 Euro. Die Arbeiten werden vom Egelseer Restaurator Günther Mittendorfer durchgeführt und sollen noch im Frühjahr abgeschlossen werden.