Roman führt von der Donau-Au in die Stadt von Gozzo. Der neue Roman von Rena Schandl erzählt eine Mittelalter-Geschichte zwischen Theiß, Krems und Dürnstein.

Von Petra Vock. Erstellt am 29. März 2019 (04:06)
Martin Kalchhauser
Autorin Rena Schandl entführt ins Krems von 1269.

Nicht im Nil, sondern in einem Weidenkorb in der Donau wird ein Findelkind entdeckt, das unter dem Namen „Moses“ bei Fischern in der Donau-Au zu Theiß aufwächst – bis ein neuer Schicksalsschlag den Buben in die Stadt führt, die vom Stadtrichter Gozzo regiert wird.

„Das Donau-Kind“, der neue Roman der in Theiß lebenden Autorin Rena Schandl, spielt neben den Donau-Auen im mittelalterlichen Krems anno 1269. „Es beginnt mit einer Judenvertreibung“, erzählt Schandl, „die Handlung bewegt sich später nach Dürnstein, und auch die Kuenringer kommen vor.“

Schandl, die eine Kinderbuchreihe unter dem Titel „Natti und John“ verfasst hat, versteht ihr neues Buch als „Familien-Roman für Geschichtsliebhaber“ – und „für alle, die der Stadt Krems und der Donau freundschaftlich verbunden sind“. „Die historischen Fakten, die enthalten sind, stimmen“, erklärt Schandl, die sich insbesondere auch der Gozzoburg verbunden fühlt: „Ich habe Kunstgeschichte studiert und darüber eine Arbeit geschrieben, und mein Mann macht Führungen in der Gozzoburg.“