Treppelweg wird komplett saniert. Corona-Verzögerungen, aber via donau verspricht: Treppelweg Ende Juli wie neu.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 24. Mai 2020 (07:18)
Normalerweise sollte – wie hier – immer ein Weg für Spaziergänger und Radfahrer frei sein. Kurzfristig kann es aber tageweise auch zur kompletten Sperre der Fahrbahnen an der Donau kommen.
Foto: Martin Kalchhauser

Für Ärger sorgte an einem Tag der Vorwoche die Sperre beider Fahrbahnen – auf der Dammkrone und unmittelbar neben der Donau – zwischen Yacht- und Behördenhafen. In diesem Abschnitt ist der Treppelweg eine beliebte Flaniermeile der Kremser Jogger, Spaziergänger und Radfahrer.

Totalsperre beider Wege bleibt Ausnahme

Die Totalsperre sei eine Ausnahme, etwa wenn unten gebaut und der Baustellenverkehr über den oberen Weg geführt werden müsse, betont man bei der zuständigen via donau, die für die Erhaltung der Wege zuständig ist. „Spätestens Ende Juli werden die Arbeiten abgeschlossen sein“, informiert via donau-Sprecher Christoph Caspar. „Es wird Dammkronenweg und Dammbegleitweg vom Yachthafen bis zum Industriehafen saniert.“ So gilt es beispielsweise im Uferbereich zahlreiche Wurzelschäden auszubessern. Die Bauzeit werde so kurz wie möglich gehalten. Grundsätzlich achte man darauf, dass einer der beiden Wege offenbleibt.

Leider, so bedauert man bei der via donau, habe Corona-bedingt erst jetzt mit den Arbeiten begonnen werden können. Caspar: „Dafür steht den Spaziergängern, Radfahrern und Rollerskatern dann ein Weg in sehr gutem Zustand uneingeschränkt zur Verfügung.“

Stichwort Rollerskater: Dank des neuen Belags könne man dann dem in Krems bereits des Öfteren geäußerten Wunsch nach Freigabe für diese Freizeitsportler stattgeben. Allerdings bedürfe es dazu noch eines behördlichen Okays, das nicht im Bereich der via donau liege.

Wichtig ist dem Auftraggeber der Arbeiten auch noch, dass bei den Arbeiten ressourcenschonend vorgegangen wird. „Das alte Asphaltmaterial wird zum größten Teil an Ort und Stelle recycelt und für den Unterbau wiederverwendet“, betont Caspar. „Das erspart viele Lkw-Fuhren und entspricht einem nachhaltigen Baumanagement.“