Unerwartete Erbschaft ermöglicht Hilfe für Bedürftige

Erstellt am 02. Dezember 2022 | 05:46
Lesezeit: 2 Min
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Der Verkauf dieses Hauses in der Mitterau ermöglicht der Stadt die Einrichtung eines Härtefallkontos.
Foto: Franz Aschauer
Stadt Krems verkaufte geerbtes Einfamilienhaus in der Mitterau. Mit dem Erlös von rund 200.000 Euro wird ein Härtefallkonto eingerichtet.
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Durch eine Hinterlassenschaft kam die Stadt vor einigen Monaten zu einem unerwarteten Geldsegen. Ein Kremser hinterließ der Kommune sein Einfamilienhaus in der Mitterau. In seiner Sitzung am vergangenen Mittwoch beschloss der Gemeinderatn einstimmig den Verkauf des kleinen Hauses in der Schrebergasse.

Der Erlös: rund 200.000 Euro. Das Geld geht aber nicht etwa ins Rücklagenkonto der Stadt, sondern soll in einen Härtefallfonds fließen, der noch gegründet werden muss.

„Durch die vergangenen Krisen, den Heizbedarf im kommenden Winter, der extrem hohen Inflation sowie der explodierenden Energierechnungen werden viele Kremserinnen und Kremser vor unüberwindliche finanzielle Probleme gestellt. Die Stadt Krems wird dadurch ihren Bürgerinnen und Bürgern in solchen Fällen rasch und unbürokratisch Hilfestellung geben können“, teilt KLS-Gemeinderat Wolfgang Mahrer mit, der die Idee für das Vorhaben hatte.

Die Verwendungsbestimmungen für das Geld sollen bis Ende Jänner von einem Gremium bestehend aus Sozialarbeitern, Juristen und Politik erarbeitet werden.

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