Vierjährige Arreststrafe für Vergewaltigung

Erstellt am 28. Juli 2022 | 05:25
Lesezeit: 2 Min
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Foto: Doidam 10/Shutterstock.com
Zweifacher Familienvater (43) aus Krems bedrohte Partnerin und benutzte die gemeinsamen Kinder, um sie gefügig zu machen.
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„Ich habe sie nie genötigt, immer nur gebeten. Ich wende nie Gewalt an“, erklärte ein in Krems wohnhafter Rumäne (43) zu den Vorwürfen, er habe seine Lebensgefährtin und Mutter der beiden gemeinsamen Kinder vergewaltigt und unter Gewaltandrohung zu Intimitäten gezwungen.

Dass er für eine Fahrt nach Wien zur rumänischen Botschaft, wo er als Vater eine Unterschrift für die Verlängerung der Reisepässe der Kinder leisten sollte, Sex gefordert habe, gab er zu. Eine Vergewaltigung wollte er darin nicht sehen.

Um den weiteren Verbleib der Kinder nicht zu gefährden, habe sie der Sexforderung nachgegeben. Immer wieder habe er sie unter Gewaltandrohungen gefügig gemacht. Wegen seiner Trinkerei sei es zur Trennung gekommen, die er nicht akzeptierte und immer wieder Intimitäten eingefordert habe, erzählte das Opfer.

Nach einem umfangreichen Beweisverfahren wurde der Rumäne wegen Vergewaltigung, Nötigung und Verletzung der sexuellen Selbstbestimmung zu vier Jahren Gefängnis verurteilt. Nicht rechtskräftig.

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