Krems: Virus nur ein einziges Mal nachgewiesen. Wer sich vor der Feier des Heiligen Abends im Familienkreis sicher gehen wollte, das Corona-Virus nicht mit sich zu tragen, konnte sich am Vormittag des Heiligen Abends in den Österreichhallen kostenlos testen lassen.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 27. Dezember 2020 (12:54)
Exakt 800 Personen wurden vom Roten Kreuz am 24. Dezember in den Österreichhallen getestet. Das Ergebnis war für die Betroffenen höchst erfreulich.
RK NÖ/Eveline Gruber

Neun Teststraßen waren für jene Menschen geöffnet, die sich kurz vor dem Fest (noch einmal) checken lassen wollten.

Testung als "Geschenk"

Die mit freiwilligen Helfern und Testern des Kremser Roten Kreuzes besetzten Stationen hießen von 8 bis 11 Uhr die Kremserinnen und Kremser, aber auch einige Personen von außerhalb zum Antigen-Test (Nasenabstrich) willkommen. "Wir konnten damit der Bevölkerung ein schönes Geschenk machen", freut sich Eveline Gruber, die verantwortliche Organisatorin des Roten Kreuzes, in einem Dankschreiben an die Mitarbeiter.

800 Tests durchgeführt

Besonders erfreulich war die Bilanz des Test-Vormittags. Es wurden exakt 800 Tests durchgeführt. 784 Betroffene kamen aus Stadt und Bezirk Krems (der kleine Rest aus anderen nö. Bezirken) . Gruber: "Im Schnitt hat damit jede Teststraße pro Stunde 34 Tests geschafft. Das ist ein Spitzenergebnis." (Es müssen auch Pausen der Teams in der Berechnung berücksichtigt werden. Anm.)

Nur eine Person "positiv"

Allein 200 Personen haben sich an Ort und Stelle registriert. Das ergab zwar einen erhöhten Aufwand in Form von Schreibarbeit, doch auch dieser zusätzliche Andrang konnte ohne Probleme und Wartezeiten bewältigt werden.

Am Ende stand nur eine einzige positive Testung zu Buche. Diese eine Person, die einer PCR-Teststation zur Überprüfung des Ergebnisses zugewiesen wurde, stammt jedoch nicht aus Stadt oder Bezirk Krems, womit für die Menschen der Region ausschließlich beruhigende Ergebnisse zu verzeichnen waren.  

Dank für spontane Hilfe

Bei den Helfern bedankte sich noch vor den Weihnachtsfeiertagen auch Landesrettungskommandant Werner Kraut: "Ich danke euch allen, die die Testung durch ihre spontane Bereitschaft möglich gemacht haben. Hier wurde wieder einmal der Rotkreuzgedanke eindrucksvoll demonstriert.“ Den Dankesworten schloss sich via Kraut auch Gesundheits-Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig an. 

Krems schaffte 10 Prozent

In die Reihe der positiven Nachrichten reiht sich der Umstand, dass in Krems fast 10 Prozent der NÖ-weiten Testungen durchgeführt wurden. Für Eveline Gruber "ein toller Erfolg". Mehr Informationen dazu gibt es auf der Internet-Seite testung.at, wo man die genauen Zahlen nachlesen kann.

testung.at