Sonnenwende: Mit dem Zug zum Feuer. In den Wachauorten wird der längste Tag des Jahres mit Feuern, Feuerwerken, Musik und Kulinarik gefeiert.

Von Gertrude Schopf. Erstellt am 22. Juni 2018 (06:24)
Für die Verpflegung der Sonnwend-Besucher sorgen zahlreiche Stationen entlang der Donau. In Rossatzbach auf der Badewiese steht, wie in den vergangenen Jahren, der Kiwanisclub Dürnstein-Danuvius mit Präsident Johann-Peter Redl (stehend, Mitte) ab 16 Uhr im Gastro-Einsatz.
Johann Lechner/Archiv 2017

Mit traditionellen Festen, dem Abbrennen von Feuern und großen Feuerwerken wird am Samstag, 23. Juni, die Sommersonnenwende gefeiert.

Zu Lande werden von den Feuerwehren und Experten der Pyrotechnik Feuerspektakel an der Donaulände und in den Weingärten von Krems bis Spitz und von Arnsdorf bis Rossatz organisiert. Vom Schiff aus sind die Feuer besonders gut zu beobachten. Stoßverkehr ist damit auf der Donau angesagt – passieren sollte heuer nichts, die Organisation des Sonnwend-Schiffsverkehrs hat die Donau-NÖ-Tourismus-GesmbH über, die für einen geregelten Ablauf sorgt.

Wer per Auto anreist, dem wird empfohlen, dies schon am frühen Nachmittag zu tun. Ein Verkehrsleitsystem mit ausgewiesenen Parkplätzen wird wie jedes Jahr erstellt. Die Rollfähren in Weißenkirchen und Spitz sind ebenfalls den ganzen Tag und die Nacht über in Betrieb.

Anreise in die Wachau auch per Zug möglich

Als Zubringer zu den Veranstaltungsorten am linken Donauufer dient auch die Wachaubahn, die einen Sonderfahrplan einrichtet. Zusätzlich zum normalen Fahrplan (ab Krems 10.20, 13.20 und 16.20 Uhr) verkehren Züge auch um 19.20, 21.50 und 23.20 Uhr von Krems nach Spitz und retour um 21.09, 22.39 und 00.09 Uhr.

In den Orten entlang der Donau werden Feste rund um die Sonnenwende organisiert. In der Steiner Altstadt beispielsweise steigt das Weinbrunnenfest, ÖAMTC und Naturfreunde laden zum Sommerfest an der Donaulände beim Campingplatz und sorgen auch für ein spektakuläres nächtliches Feuerwerk um etwa 22 Uhr.

In Dürnstein bemüht man sich, mit Stiftsführungen und einer nächtlichen Fotowanderung durch die Stadt Unterhaltung abseits der Feuerspektakel anzubieten.

Mit Fackellicht werden nach Einbruch der Dunkelheit Hotspots in den Wachauorten beleuchtet. Feuerwerke beschließen den Sonnwendtag – das größte wird traditionsgemäß in Aggsbach Markt, Sitz des Feuerwerk-Herstellers Pinto, abgeschossen.

Detailinfos auf www.sonnenwende.at