Wachauer Volksfest: Stadt hat Genehmigung erteilt. Veranstalter arbeiten weiter auf Hochtouren dafür, dass das erste Großevent in der Region seit Ausbruch der Corona-Pandemie über die Bühne gehen kann. Grünes Licht gab es in der Zwischenzeit von der Behörde.

Von Michaela Sommer und Franz Aschauer. Erstellt am 05. August 2021 (11:38)

Der Countdown für das Wachauer Volksfest läuft. Und allen Widrigkeiten zum Trotz gibt sich Erwin Goldfuss, Geschäftsführer der C&E Content Event GmbH, die fieberhaft an der Umsetzung des Großevents im Kremser Stadtpark arbeitet, optimistisch: "Wir haben, trotz Corona, seit dem letzten Volksfest 2019 immer auf Standby für 2021 gearbeitet, und diese vorausschauende Planung ermöglicht es uns jetzt, mit Vollgas die letzten Meter in Angriff zu nehmen." Ein formeller, wenn auch wichtiger Schritt ist schon geschafft. Die Stadt hat den Genehmigungsbescheid für die Veranstaltung ausgestellt. 

Deutlich mehr Sicherheitspersonal

Zugangsvoraussetzung für das "schönste und größte Fest im ganzen Land", das am 26. August eröffnet werden soll, ist die Erbringung des 3G-Nachweises. Für die Veranstalter bringt das einen erheblichen Mehraufwand mit sich. Viermal soviel an Ordner- und Security-Personal als in den vergangenen Jahren sollen für den höchsten Standard an Sicherheit und Gesundheit für die Besucher sorgen. "Wir bilden an allen drei Eingängen in den Stadtpark Schleusen, um die Besucherströme zu kanalisieren und einen raschen Eintritt zu ermöglichen. Zuerst überprüfen wir den offiziellen Covid-Status und erst im nächsten Schritt die Eintrittskarten der Gäste", erläutert Goldfuss. 

Resch: "Kein Grund, skeptisch zu sein"

Seine Unterstützung äußerte im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz einmal mehr auch Bürgermeister Reinhard Resch (SPÖ): "Parteiübergreifend haben wir alle daran gearbeitet, eines der stimmungsvollsten Feste im Herzen unserer Stadt möglich zu machen, und es gibt keinen Grund skeptisch zu sein. Niedrige Inzidenzen und eine hohe Impfrate ermöglichen uns allen dieses Fest."

Bauarbeiten auf Ringstraße enden rechtzeitig

Auch bei der Baustelle Ringstraße, die sich im Moment genau an der neuralgischen Kreuzung mit der Utzstraße, wo später das große Fahrgeschäft "Magic" stehen soll, befindet, ist an das Volksfest gedacht worden: "Die Baustelle ist eine Punktlandung. Sechs Tage vor der Eröffnung ist sie geräumt, dann können die großen Fahrgeschäfte aufgestellt werden und der Verkehr geht wie bei jedem Volksfest weiter. Unmittelbar nach Ende des Festes kann die Sanierung fortgesetzt werden", sagt Resch. 

Bundesheer als starker Partner

In großer Vorfreude auf das Volksfest ist auch das Bundesheer, das sich an zwei Tagen (27. und 28. August) mit einer großen Geräte- und Infoschau präsentieren wird. Partner des Volkfestes sind dabei das Militärkommando NÖ und die 3. Jägerbrigade mit Kommandositz in Mautern. NÖ-Militärkommandant Martin Jawurek: "Auch für unser Heer ist es seit Corona der erste große Auftritt. Wir freuen uns darauf." Vertreten ist das Bundesheer am Volksfest auch durch die Militärmusik NÖ, die zur Eröffnung am 26. August und am 4. September aufspielen wird. 

"Grünes Fest" dank kurzer Wege

Wie schon in der Vergangenheit legen die Veranstalter des Volksfests großen Wert auf Nachhaltigkeit. Ein ausgeklügeltes Entsorgungs- und Recyclingsystem, ein ebensolches Verkehrsleitsystem, durch die Bank regionale Partner und Lieferanten, kurze Wege und grüne EVN-Energie sind Teil des ganzheitlichen Systems. Zudem ist der Stadtpark mit öffentlichen Verkehrsmitteln selbst aus der Ferne bestens erreichbar. ÖBB, VOR und der Stadtbus binden das Festgelände optimal an. 

Dauerkarten werden bei Absage rückerstattet

Dauerkarten gibt es online unter www.oeticket.com und in vielen Vorverkaufsstellen in Krems und seiner Umgebung. Eine Übersicht findet sich auf www.wachauervolksfest.at. Wichtig: Sollte das Volksfest aufgrund kurzfristiger Umstände doch nicht stattfinden können, werden alle Tickets zum vollen Preis rückerstattet.