Kremser Chefarzt spricht von "hoher Impfbereitschaft". Seit dem 8. Jänner laufen auch im Universitätsklinikum Krems die Impfungen aus Anlass der Corona-Pandemie für die Mitarbeiter des Hauses. Der ärztliche Direktor Heinz Jünger stellt eine "hohe Impfbereitschaft" fest.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 14. Januar 2021 (15:03)
Die COVID-Impfaktion am Universitätsklinikum Krems ist am Wochenende angelaufen und nach wie vor im Gang.
Universitätsklinikum Krems

Nach einem festgelegten Stufenplan wird die Belegschaft des Klinikums Krems nach und nach den Impfstoff injiziert bekommen. 

"Mit gutem Beispiel voran!"

Man gehe "mit gutem Beispiel voran", wird seitens des Klinikums betont. Den reibungslosen Ablauf der COVID-Impfungen verdanke man der kurzfristigen und flexiblen Organisation der kollegialen Führung, welche zwei Tage Vorlaufzeit nutzte und einen umfassenden Stufenplan erstellte.

So konnte innerhalb kürzester Zeit die Impfbereitschaft abgefragt, eine Impfstraße inklusive dem benötigten Personal geplant und all das an die Mitarbeiter kommuniziert werden.  

Impfbereitschaft ist hoch

„Die Impfbereitschaft innerhalb des Klinikums ist erfreulich hoch. Wir verfolgen die Strategie der offenen Kommunikation, versuchen die Fragen der Mitarbeiter ehrlich und unaufgeregt zu beantworten und auf die Wichtigkeit der Impfung hinzuweisen“, erklärt Primarius Heinz Jünger.

So wurde für die Bediensteten des Hauses eine Informationsveranstaltung organisiert.

Viele Bedenken ausgeräumt

Primarius Karl Zwiauer, Leiter der Kinder- und Jugendabteilung des Klinikums St. Pölten sowie Mitglied des nationalen Impfgremiums, stand zur Beantwortung aller noch offenen Fragen wegen Bedenken sowie zur allgemeinen Meinungsbildung zur Verfügung.

Bereits am Wochenende konnten dann die ersten Personen geimpft werden, diese Woche erhalten laufend weitere Mitarbeiter den COVID-Impfstoff.

"Zurück ins gewohnte Leben"

"Ich habe im Vorhinein recherchiert und mit unserem Abteilungsleiter der Pneumologie, Primarius Peter Errhalt, gesprochen, welcher mir versichert hat, dass auch er sich auf jeden Fall impfen lassen wird", erzählt Sandra Rieger, Diplompflegerin auf der Abteilung für Unfallchirurgie. "Das hat mir die Angst genommen, und ich habe mich dann aus persönlichen gesundheitlichen Gründen für die Impfung entschieden.“ Ihre Hoffnung, dass dies ein "großer Schritt zurück in unser gewohntes Leben" sein möge, teilen viele ihrer Kollegen.