Wenig Lust auf „Anmeldung“ bei Gästen. In den Lokalen von Harald Schindlegger gibt es jetzt ein Datenblatt, das Gäste freiwillig ausfüllen können. Bisher wenig genutzt.

Von Franz Aschauer. Erstellt am 16. September 2020 (05:56)
Die Datenblätter werden 28 Tage lang aufgehoben.
Martin Kalchhauser

„Wir schützen uns & wir schützen euch!“ – unter diesem Motto liegen in den Lokalen von Großgastronom Harald Schindlegger neuerdings Datenblätter auf, die Gäste auf freiwilliger Basis ausfüllen können. Abgefragt werden unter anderem Datum und Uhrzeit des Besuchs, Vor- und Nachname und die Telefonnummer. Die Zettel werden 28 Tage lang aufgehoben.

Gastronom Harald Schindlegger: „Wir haben unsere Ampel schon auf Orangegeschalten.“
Martin Kalchhauser

„Wir haben unsere Ampel schon auf Orange geschalten“, erklärt Schindlegger die Maßnahme, deren Hintergrund ist, im Fall des Falles alle Kontaktpersonen eines Corona-Infizierten schnell zu finden und informieren zu können.

Die Begeisterung für die Idee des Gastronomen und Caterers hält sich auf der Gäste-Seite aber noch in Grenzen. „Viele wollen das nicht ausfüllen, vor allem Touristen interessiert es gar nicht.“

Vor der Einführung des Datenblattes poppte übrigens bereits ein Corona-Fall in einem von Schindleggers Lokalen auf. Im „Schmid’s“ war am 1. September ein Gast Covid-19-positiv. Zwei Kellner wurden negativ getestet, mussten aber in Quarantäne.

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