Grünes Licht für neue PV-Anlagen

Erstellt am 01. Dezember 2022 | 05:46
Lesezeit: 2 Min
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ÖVP-Mandatar Patrick Mitmasser plädiert zusätzlich für die Gründung von Energiegemeinschaften.
Foto: MK
Die Stadt Krems investiert eine halbe Million Euro in umweltfreundliche Energiebeschaffung.
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Die Stadt setzt in Zukunft noch stärker auf Sonnenstrom. Sechs öffentliche Gebäude werden mit Photovoltaik-Anlagen ausgestattet. Das hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am vergangenen Mittwoch einstimmig beschlossen.

Aktuell sind bereits die Feuerwehrhäuser in Krems und Krems-Süd, die Sporthalle, das Service Center Bauen und der Kindergarten Sankt-Paul-Gasse mit PV-Anlagen ausgerüstet. Die einzelnen Module bringen es insgesamt auf eine Spitzenleistung von 181 kWp (Kilowatt Peak). Hinzu kommen die Volksschulen Stein und Lerchenfeld, der Kindergarten Lerchenfeld, städtische Wirtschaftshof, das Parkhaus Altstadt und Schulzentrum. Die neuen Standorte sollen es auf 265 kWp bringen.

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Krems stattet sechs weitere Standorte mit PV-Anlagen aus, das verkündete SPÖ-Umweltstadtrat Peter Molnar im Gemeinderat.
Foto: privat

Die Anschaffungskosten belaufen sich auf rund 442.000 Euro, laut dem neuen Umweltstadtrat Peter Molnar (SPÖ) bestehen Förderzusagen in Höhe von ungefähr 94.000 Euro. Die Kosten für etwaige Adaptierungen an den neuen Standorten belaufen sich auf rund 120.000 Euro. Molnar rechnet durch die zusätzlichen PV-Anlagen mit jährlich 280.00 Stunden Sonnenstrom und Energie-Einsparungen von rund 82.000 Euro für die Stadt. Wann die Inbetriebnahme erfolgt, ist aufgrund der hohen Nachfrage am Markt noch nicht klar.

Lob für die Initiative kam von ÖVP-Umweltgemeinderat Patrick Mitmasser, der die Gründung von Energiegemeinschaften als Input einbrachte. „Wenn wir stadtnahen Unternehmen den Strom weiterverkaufen, könnten wir die Kosten senken.“ Molnar zeigte sich aufgeschlossen und versprach Gespräche im zuständigen Gemeinderatsausschuss.

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