Eisweinlese: 4.800 Kilogramm gefrorene Trauben

Erstellt am 20. Januar 2022 | 06:35
Lesezeit: 2 Min
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Freude über erfolgreiche Eisweinlese in der Riede Eichbühel: Laurenz, Leopold, Stefan und Diana Müller (von links).
Foto: Weingut Müller
Optimal waren die Bedingungen bei der Eisweinlese des Weinguts Müller.
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Minus neun Grad Celsius! Bei Temperaturen, bei denen man sich im wahrsten Wortsinn „warm anziehen“ muss, ging am 12. Jänner die Eisweinlese im Weingut Müller über die Bühne.

Das lange Warten auf die letzte Ernste der Saison 2021/22 hat sich gelohnt. „Optimale Bedingungen“, frohlockte Leopold Müller, der gemeinsam mit Bruder Stefan, Sohn Laurenz und Tochter (und Weinkönigin) Diana mit von der Partie war, als rund 25 Erntehelfer um 5.30 Uhr zum Eichbühel aufbrachen, um die Trauben von den Reben zu holen.

Im Scheinwerferlicht der Traktoren und der Leselampen der fleißigen Helfer wurde ein Hektar Rebfläche am Eichbühel in Handarbeit abgeerntet. Rund 4.800 Kilogramm Trauben kamen beim mehrstündigen Einsatz zusammen.

„Durch die tiefen Temperaturen war das Fruchtfleisch der Trauben bereits zu feinen Kristallen gefroren, und auch die Zuckergradation war mit beachtlichen 29,5 Grad KMW (Klosterneuburger Mostwaage, Anm.) mehr als zufriedenstellend“, zieht der Krustettner Winzer über die Winter-Lese eine positive Bilanz.

Rund 1.950 Liter Eiswein werden nach der Vinifizierung für Liebhaber eines süßen Tröpferls, das gerne als Dessertwein verwendet wird, zur Verfügung stehen. Während sich jene, die sich auf eine Verkostung der eisigen Lese freuen, noch ein wenig warten müssen, haben Freunde der vielen anderen Köstlichkeiten aus dem Weingut derzeit beim Heurigen die Gelegenheit, sich durchzukosten.

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