Kultur-Highlight: Krems war europäischer Literatur-Hotspot

Literaten und Literaturfreunde aus ganz Europa blickten in den vergangenen Tagen auf Krems. Knapp vor dem Lockdown gingen hier die Europäischen Literaturtage über die Bühne.

Erstellt am 22. November 2021 | 14:16

Vier Tage lang war Krems in der vergangen Woche wieder der Hotspot aktueller europäischer Literatur.

Froh über das Live-Treffen

Publikum wie Autoren - es galt die 2G-Regel und FFP2-Masken-Pflicht - waren sichtbar glücklich über diese letzte Live-Veranstaltung knapp vor dem Lockdown. Rund 30 internationale Gäste konnten zu den Europäischen Literaturtagen 2021 anreisen, lediglich drei Geladene wie der Brite Peter Frankopan wurden per Live-Stream zugeschaltet. Der guten Stimmung beim Talk tat aber auch das keinen Abbruch.

Zahlreiche Stars mit dabei

Unter den zahlreichen Literaturstars, die aktuelle Werke vorstellten, fanden sich Najem Wali („Die Balkanroute“), Christoph Ransmayr („Der Fallmeister“), Erik Fosnes Hansen aus Oslo („Hummerleben“), die Berliner Autorin Felicitas Hoppe („Nibelungen“) sowie Navid Kermani aus Köln. Letzterem wurde in einer Abschlussmatinee die höchste Auszeichnung des österreichischen Buchhandels verliehen wurde: der Ehrenpreis für Toleranz in Denken und Handeln.

Junge Generation gut vertreten

Mit Lana Bastašić (Zagreb), Elisa Shuah Dupasin (Schweiz) und Robert Prosser (Alpbach) waren Autoren der jungen Generation vertreten. Gespräche mit ihnen führten Cathrin Kahlweit von der Süddeutschen Zeitung, Rosie Goldsmith aus London, Katja Gasser (ORF und Buchmesse Leipzig) sowie Viktoria Strobl und Irene Zanol (Literaturpodcast „auf buchfühlung“). Burgschauspielerin Dörte Lyssewski, die Musikensembles Brot & Sterne und Duo 4675 waren ebenso am künstlerischen Programm beteiligt wie Elisabeth Voggeneder mit einer exklusiven Führung durch das Forum Frohner.