Landesgalerie: 500 Liebeserklärungen an die Wachau

Die besten Bilder des Fotowettbewerbs "Meine Wachau" werden in der NÖ Landesgalerie präsentiert. Die Besucher finden teilweise unerwartete Motive vor. Nach Hause nehmen kann man sich eine Auswahl davon in Form eines Kalenders für 2022.

Martin Kalchhauser
Martin Kalchhauser Erstellt am 28. September 2021 | 11:15

240 Teilnehmer, 500 Bilder: Der Fotowettbewerb „Meine Wachau“, bei dem die NÖN als Partner der NÖ Landesgalerie fungierte, stieß auf enormes Interesse. Einsendungen kamen aus aller Welt, wie Geschäftsführerin Eva Engelberger betonte, aber auch von zahlreichen Menschen, „die von da sind“, wie Direktor Christian Bauer ergänzte.

Viele sehr persönliche Motive

Auf jeden Fall stößt der Betrachter der durch die Bank großartigen Aufnahmen auf sehr persönliche Motive. Eher wenig stark vertreten sind die "Klassiker" unter den Wachaumotiven, wie man sie auf jeder Ansichtskarte finden kann. Was auch dem Laien auffällt: Alle Teilnehmer legten viel persönliches Herzblut in ihre Werke.

Anzeige
Anzeige

Sieg für Weingarten im Winter

Bei der Eröffnung der Schau wurden auch die Sieger gewürdigt. Den ersten Preis holte sich die Kremser Künstlerin Barbara Knoglinger-Janoth mit ihrer Winteraufnahme eines Weingartens. Die Motive Dieter Müllers und Andreas Wirys stießen bei der Jury ebenfalls auf große Anerkennung und wurden auf die Plätze zwei und drei gereiht. Beim NÖN-Vorting hatte Petra Kral die Nase vorn. Kurator Günther Oberhollenzer betonte, dass Jury-Entscheidungen immer sehr persönliche Entscheidungen seien und würdigte ausdrücklich auch die Qualität der Werke der leer ausgegangenen Teilnehmer.

Liebeserklärung an die Wachau

Mit einer sehr persönlichen Liebeserklärung an die Wachau mit positiven Bezügen zu Künstlern, Denkmalen und Marillenknödeln gratulierte NÖN-Kulturchefin Michaela Fleck-Regenfelder den erfolgreichen Fotografinnen und Fotografen. Sie würdigte, dass viele Bilder zeigen, „was dahinter steckt“ und Geschichten erzählen. Begeistert ob der hohen Qualität und der Vielfalt der Bilder zeigte sich Kurator Oberhollenzer. „Viele sind keine typischen Wachau-Ansichten. Es gibt für die Betrachter auch viel Neues zu entdecken.“

Wachau-Kalender für 2022

Die Eröffnung der Schau, in der 114 Bilder real zu bewundern sind (der Rest in Form einer Präsentation am Bildschirm) nahm Bundesratsabgeordnete Doris Berger-Grabner vor. Auch sie sparte nicht mit Lob für die Fotografien und erinnerte an das 20-jährige Jubiläum des Weltkulturerbes Wachau (begangen 2020): „Wir sind stolz auf dieses Juwel.“ Die NÖN legte gemeinsam mit der Landesgalerie einen Kalender für 2022 mit einigen der großartigen Aufnahmen auf, der um 19,90 Euro im Museumsshop erhältlich ist. Auch im NÖN-Shop (NÖN.at/shop) kann man den Kalender erwerben. Abonnenten zahlen keine Versandkosten!