Sperre wäre „unverständlich“. Ehemaliger Stadtchef Erich Grabner protestiert in Briefen an Eichtinger und Pernkopf gegen Auflassung der Kardiologie-Abteilung.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 01. Juni 2019 (03:56)
Symbolfoto: Shutterstock/VILevi
Im Universitätsklinikum Krems derzeit tägliche Routine: Kardiologischer Eingriff in permanenter Überwachung via Bildschirm.

Mit persönlichen Briefen an Landeshauptfrau-Stv. Stephan Pernkopf und Landesrat Martin Eichtinger macht sich jetzt auch der frühere Bürgermeister Erich Grabner (1990 – 1996) für den Verbleib der Kardiologie-Abteilung im Kremser Klinikum stark.

Foto: Jasmina Dzanic
Für Erich Grabner ist Plan des Landes „vollkommen unverständlich“.

Grabner protestiert auch als Betroffener gegen die geplante Übersiedlung nach Zwettl. Ihm wurden kürzlich zwölf Stents gesetzt, „und ich habe die hohe Qualität und fachliche Kompetenz der Behandlung kennen lernen können“. Grabner weiter: „Es wäre, nicht nur aus meiner Sicht, vollkommen unverständlich, die zweitgrößte Kardiologiestation des Landes mit der längsten Erfahrung und Expertise zu schließen.“ Abschließende Bitte: Die bestehende Standort-Situation zu fixieren.