27 Tage Eislaufen dank fast 800 Arbeitsstunden. Das kalte Winterwetter hat heuer den Eismachern des Eislaufvereins Langenlois viel Freude und auch viel Arbeit bereitet.

Von Gertrude Schopf. Erstellt am 16. Februar 2017 (05:27)
Johann Lechner
Auf dem Eislaufplatz schon beim Zusammenräumen: Wolfgang Meisl, Wilhelmine Büchse, Jürgen Büchse, Christian Rauscher, Carina Lepold, Karl Hinterecker, Laura Büchse (stehend) sowie Thomas Nastl und Lieselotte Rauscher.

Seit 1. Jänner konnte heuer – mit Unterbrechungen – auf dem zur Eisfläche umfunktionierten Tennisplatz Eis gelaufen werden. Saisonbeginn auf dem kleinen Eisstockschießplatz auf dem Vorplatz der Sportanlage war bereits am 23. Dezember. Kurz vor Beginn der Semesterferien war dann allerdings Schluss: Am 3. Februar war die Eislauffläche zum letzten Mal befahrbar.

Viel Freiwilligenengagement ist vonnöten

„Dann wurde es untertags ein paar Tage zu warm, und wir haben unsere Arbeit eingestellt“, sagt Jürgen Büchse, Obmann des Eislaufvereins. Viele nutzten die gratis Sportmöglichkeit, unter anderem vormittags auch immer wieder Volks- und Hauptschüler sowie Schüler der Fachschule der Schulschwestern. Dreimal gab es die „lange Nacht des Eislaufens“ bis 21 Uhr.

Insgesamt mehr als 3.500 Besucher konnten laut Büchse an den 27 Schleiftagen gezählt werden. Rekord bedeutet das aber nicht: Laut ehemaligem „Eismacher“ Franz Dietl hatte er 1987, in seinem ersten Obmannjahr, volle 33 Schleiftage, minus 27 Grad wurden damals gemessen.

Viel Freiwilligenengagement ist beim Eislaufverein vonnöten: Für Vorbereitungsarbeiten und laufendes Beeisen wurden 400 Stunden aufgewendet, im Buffet fielen 380 Arbeitsstunden an. Rund um Jürgen Büchse stand ein großes Helferteam im Einsatz: Karl Hackl, Karl Hinterecker, Jürgen Krottenthaler, Wolfgang Meisl, Karin Nagl, Thomas Nastl, Christian Rauscher, Wilhelmine Büchse, Andrea Hackl, Carina Lepold, Vanessa Primmer, Liselotte Rauscher, Andrea Schwarz, Fred Amon, Dominik Büchse, Laura Büchse und Bianca Bockberger.