Polizisten-Ehepaar rettete verletzten Greifvogel. Spaziergänger entdeckte neben der Gföhlerstraße einen Mäusebussard mit lädierter linker Schwinge. Zwei greifvogelkundige Polizisten machten das Tier bereit für den Abtransport in die Wildtierstation nach Gföhl.

Von Franz Farkas. Erstellt am 30. Juli 2020 (11:48)
Die Polizisten Karin und Martin Fechner versorgten den verletzten Mäusebussard.
BPK Krems

Einen ungewöhnlichen Fund machte ein 47-jähriger am 29. Juli, gegen 13 Uhr, beim Spazierengehen in Langenlois. Neben der Gföhler Straße, am Ortsende der Weinstadt, lag ein verletzter Greifvogel. Der Mann alarmierte die Polizei, die eine Streifenbesatzung mit der greifvogelkundigen Beamtin Karin Fechner, die das Tier als Mäusebussard identifizierte, entsandte.

Gemeinsam mit ihrem zu Hilfe gerufenen Gatten, Martin, der bei der Polizei Krems Dienst versieht und auch Falkner ist, versorgte sie den Vogel und machte ihn transportfähig. Der zuständige Amtstierarzt veranlasste sogleich die Verbringung des verletzten Tiers in die Wildtierstation nach Gföhl. Wie sich der Mäusebussard die Verletzung an der linken Schwinge zuzog, ist nicht bekannt.