Resümee Operettenwetter: 5:3

89 Prozent Auslastung: Die Fledermaus-Aufführungen in Langenlois waren ein schöner Erfolg. Drei der acht Vorstellungen im Regen.

Erstellt am 22. August 2021 | 04:16
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Nach den Operetten-Spielen darf gefeiert werden: Regisseurin Nicole Claudia Weber, musikalischer Leiter Tscho Theissing, Anna-Maria Grillmaier (Kultur Langenlois), Matthias Schoberwalter, Leiter des Chorus Alea, Robert Stadler (Kultur Langenlois), Kulturstadträtin Sonja Fragner, Intendant Christoph Wagner-Trenkwitz.
Foto: Chris Leneis

Sehr entspannt konnten die Operetten-Verantwortlichen nach der letzten Vorstellung in Haindorf am Sonntagabend Resümee ziehen. „Es war heuer Mut notwendig – und auch Nervenstärke. Beides wurde belohnt“, sprach Kultur-Geschäftsführer Robert Stadler unter anderem die Corona-Tests im Ensemble jeden zweiten Tag an, die alle negativ waren (in Grafenegg ging unter anderem ja eine Veranstaltung ohne den geplanten Chor über die Bühne).

Die Kultur-Kritiker sagten heuer nur viel Positives über die „Fledermaus“, die Auslastung war mit 89 Prozent „spitze im NÖ-Vergleich“ (Stadler). Gezählt wurden bei den acht Vorstellungen 8.500 Besucher, mit den Side-Events (Konzerte von Insieme, Polizei/Militärmusik ...) 12.100, beim Kindermusical in Schiltern gab‘s 8.100 Besucher, „für heuer insgesamt nicht schlecht“, so Stadler.

Mit „Euphorie und Wehmut“ blickte auch Intendant Christoph Wagner-Trenkwitz auf die Proben und Aufführungen zurück und bedankte sich beim Lan genloiser Kultur-Team für die „wunderbare, reibungslose Organisation“. Das Wetter wurde allerdings (fast) zum Spielverderber, die Premiere war regenbedingt hart am Abbruch, schließlich sei es „5:3 ausgegangen“ – Ensemble und Zuschauer mussten doch dreimal im Regen durchhalten.