Rucker-Schule ist „Vorbild“ im digitalen Zeitalter. Als erste Volksschule in NÖ erhielt die Josef-Rucker-Schule das „eEducation.Expert.Plus“-Zertifikat verliehen.

Von Gertrude Schopf. Erstellt am 02. Februar 2020 (05:07)
„e.Education.Expert.Plus“- Zertifizierungsfeier an der Langenloiser Volksschule: die Schüler Emilia Zmeck, Milena Haag, Liah Berger und Peter Pferscher aus der 2a-Klasse, mit Bürgermeister Harald Leopold, Eva Haslinger, Initiatorin des Computer-Projekts, Bezirkshauptfrau-Stellvertreterin Christa Hammer, Alfred Grünstäudl (Schulqualitätsmanager), Direktorin Astrid Steiner, VizebürgermeisterLeopold Groiß, Birgit Dosso (Schulqualitätsmanagerin).
Johann Lechner

Smartboards und Internet in jeder Klasse, Beebots zum Programmieren, Tablets, ein Schulnetzwerk, eine LMS- (Learning Management System)-Lernplattform für Schüler, Eltern und Lehrer, ein elektronisches Klassen- und Notenbuch, zwei Computerräume – die Josef-Rucker-Volksschule ist punkto Digital-Unterricht auf dem neuesten Stand und wurde dafür als erste Volksschule Niederösterreichs mit dem „eEducation.Expert.Plus“-Zertifikat ausgezeichnet.

Die Lehrerinnen an der Schule absolvieren zweimal pro Jahr IT-Fortbildungsseminare. Für die stetige schulinterne IT-Weiterentwicklung zeichnet vor allem Pädagogin Eva Haslinger verantwortlich. Ihr wurde von der Bildungs direktion NÖ dafür Dank und Anerkennung ausgesprochen.

„Nach dem Hochwasser im Jahr 2002 haben wir von Pfizer 15 Laptops und einen Server geschenkt bekommen“, erinnerte Direktorin Astrid Steiner an die „ersten IT-Gehversuche“. „Wir sind mitten drin im digitalen Zeitalter“, sprach Bürgermeister Harald Leopold von der Notwendigkeit, Geld in die Hand zu nehmen, um die Schulen punkto IT gut auszustatten.

Eine „Vorbildschule“ nannte Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister – unter den Ehrengästen bei der Zertifizierungsfeier – die Volksschule Langenlois.