Kremser Stau-Chaos droht bis Mitte 2022

Kilometerlanger Stau kostet Autofahrer Nerven. Busse kommen verspätet.

Erstellt am 22. September 2021 | 05:21
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Tägliches Stau-Chaos in der Langenloiserstraße: Die Baustelle, die der Hauptauslöser des morgendlichen Chaos’ ist, wird bis Mitte 2022 bleiben. Eine Erleichterung könnte es ab Jahresende geben.
Foto: Kalchhauser

Ein kilometerlanger Stau kostet allmorgendlich die Autofahrer in der Langenloiser-straße Nerven. Busse, die zu spät kommen, sodass Schüler am Bahnhof Anschlüsse verpassen, ärgern Eltern. Leider wird das noch einige Zeit so bleiben …

Grund für das tägliche Chaos ist eine Baustelle mit Ampelregelung im unteren Teil des stark frequentierten Straßenzuges. Zusätzlich läuft die Umleitung des gesperrten Bründlgrabens über diese Strecke. Eine weitere Baustelle im oberen Bereich des Loiserbergs verschärft die Lage und nicht zuletzt weichen viele Lenker der aktuellen Baustelle auf der B 37 aus, indem sie die Ortsdurchfahrt Gneixendorf wählen und schließlich ebenfalls hier in die Stadt einfahren.

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Auf die Frage, ob man das nicht besser koordinieren hätte können, meint Stadtamtsdirektor-Stv. Hannes Zimmermann: „Jede Baustelle wird auf Alternativen überprüft, aber die umfangreichen Bauarbeiten hier haben sich nicht in den Ferien unterbringen lassen.“ Weil im Fall des Neubaus unweit der Wiener Brücke wegen der beengten Verhältnisse Baumaterial auf der Fahrbahn gelagert werden müsse, sei die Lage besonders angespannt.

„Die Baustelle ist bis Mitte 2022 genehmigt, aber die intensive Phase sollte bis Ende 2021 vorbei sein.“ Man sei nach bestem Wissen vorgegangen. „Aber es geht hier einfach nichts anders.“

Ein großes Ärgernis für Eltern ist, dass wegen des Staus Busse ständig Verspätung haben. Am Bahnhofplatz versäumen Kinder dann den Anschluss zu ihren Schulen. Viele Väter und Mütter spielen nun „Elterntaxi“ und bringen den Nachwuchs im Pkw zur Schule. Was die Situation natürlich wieder verschärft …

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