Corona-Auswirkungen auf Krems: „Nachhaltige Schäden!“. Resch: „Schwer abschätzbare Folgen für Krems.“ Ambulatorium leidet unter Stornierungen.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 17. März 2020 (04:57)
Reinhard Resch (SPÖ): „Aus Krisen kann man lernen.“
Martin Kalchhauser

Bürgermeister Reinhard Resch macht kein Hehl aus der Ungewissheit der Situation: „Welche Folgen die von der Regierung erlassenen Einschränkungen haben werden, ist noch schwer abzuschätzen.“

Krems verfügt mit Produktionsunternehmen, Gastronomie, Tourismus sowie Schulen und Universitäten über viele Körperschaften, die unmittelbar betroffen sind. Resch meint jedenfalls, dass die Angestellten im Uni-Klinikum und in den Behörden unter „starkem Druck und hoher Belastung“ arbeiteten. Die „unmittelbare Krise“, hofft Resch, werde „in einigen Monaten“ bewältigt sein. Die ausgelösten Schäden hingegen werden allerdings nachhaltiger sein.

Aus ärztlicher Sicht schätzt Resch das aktuelle Sars CoV2 angesichts einer Sterblichkeitsrate von drei Prozent als „deutlich weniger gefährlich“ ein als Sars (10 Prozent) und Mers (30 Prozent). Verschiedene Testpraktiken lassen die Rate aber international stark variieren. Resch spürt die Krisensituation auch in seiner CARDEA GmbH: „Das Ambulatorium hat aufgrund vieler Stornos massive Einbrüche, die Ordination ist nicht betroffen.“