Gföhl: 39 Betriebe bei Lehrstellenbörse sind Rekord

Erstellt am 02. Oktober 2022 | 10:20
Lesezeit: 6 Min
Die bereits neunte Auflage der Lehrstellenbörse in der Mittelschule Gföhl erlebte einen Andrang wie nie zuvor. Regionale Unternehmen nützten die Chance, sich hunderten Jugendlichen als Ausbildungsbetriebe zu präsentieren.
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Die aktuelle Situation, die die Unternehmen zwingt, sich intensiv um Mitarbeiter und eigenen Nachwuchs zu bemühen, schlug sich auch auf die Veranstaltung nieder.

Berufswahl ist "lebenswichtig"

Die Wahl des richtigen Berufs ist eine der schwierigsten Entscheidungen des Lebens – beim neunten Berufsinfo-Tag in der Mittelschule Gföhl hatten die Schüler der dritten und vierten Klassen sowie der Polytechnischen Schule die Möglichkeit, hinter die Kulissen ihrer Traumberufe und der einzelnen Betriebe zu blicken. Mit 39 teilnehmenden Betrieben und Ausstellern gab es einen neuen Rekord.

Tolles Angebot in der Region

Von der Bankkauffrau bis zum Kfz-Techniker und zum Spengler: Die heimischen Betriebe zeigten abermals mit einem beeindruckenden Ausbildungs- und Karriereangebot auf. Direktor Mario Simlinger begrüßte die Ehrengäste – darunter die Bürgermeister der Region, Schulqualitätsmanager Alfred Grünstäudl, Thomas Hagmann und Holger Lang-Zmeck von der Wirtschaftskammer Krems, aber auch Tischler-Landesinnungsmeister Gottfried Wieland. 

Informationen intensiv nützen!

Die Redner riefen die Schüler dazu auf, die Angebote des Tages intensiv zu nützen und sich über alle Möglichkeiten zu informieren. Auch sie wiesen darauf hin, wie entscheidend die Berufswahl sei und ermunterten die Kinder, in sich hineinzuhorchen, aber auch offen zu sein für Alternativen zu den eigenen Überlegungen.

Betriebe kooperieren bereits

Johannes Poscharnig war Keynote-Speaker zum Thema „Jobwahl“. Interessierte Schüler hatten die Möglichkeit, mit Sabine Felberbauer vom Personal Recruiting der Volksbank NÖ Bewerbungsgespräche zu üben. Einige Betriebe der Region kooperieren bereits bei der Lehrlingsausbildung. 

Chancen über Region hinaus

Ein einzigartiges Projekt startete das AMS Krems mit dem AMS Bischofshofen (die NÖN berichtete): Gastro-Mitarbeiter, die im Winter in der Region Pongau-Obertauern arbeiten, werden im Sommer in die Region Wachau-Waldviertel vermittelt. An der Initiative beteiligt sind unter anderen das Hotel Ottenstein und das Hofbräu am Steinertor. Neben Ganzjahresbeschäftigungsmodellen werden auch Lehrlingsausbildungsverbünde angeboten.

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