Lengenfelder Baby kam in Rastenfeld zur Welt. Eilig hatte es Finn, das zweite Kind der Lengenfelderin Ivonne Smejkal und ihres Mannes Alexander Jancic. Der Bub erblickte im Rettungsauto das Licht der Welt.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 25. Mai 2020 (11:43)
Sanitäter David Schiegl, Papa Alexander Jancic, der eineinhalb Jahre alte Bruder Erik, Mama Ivonne Smejkal mit dem kleinen Finn und Sanitäter Lukas Hausdorf (von links).
Rotes Kreuz/Martin Mauß

Geburtshelfer waren am 17. Mai kurz nach 8 Uhr Früh zwei Sanitäter der Rotkreuz-Bezirksstelle Langenlois. Eigentlich wollten sie eine werdende Mama ins Landesklinikum Zwettl bringen. Doch sie erreichten das Ziel nicht mehr vor der Geburt.

Geburtsort: Bundesstraße 37

Der kleine Finn, der es offenbar sehr eilig hatte, seine Eltern und seinen eineinhalbjährigen Bruder Erik zu sehen, kam um exakt 8.11 Uhr mit 3.030 Gramm und 48 Zentimeter Größe im Rettungsauto zur Welt, mit dem die beiden Sanitäter Lukas Hausdorf und David Schiegl zuvor auf der Bundesstraße 37 bei Kilometer 31,2 nahe Rastenfeld stehen geblieben waren. Nur rund 15 Minuten bevor sie im Zwettler Spital angekommen wären ...

Baby begrüßte Notärztin

Die Rotkreuzhelfer forderten, wie in einem solchen Fall vorgesehen, den Notarzt nach und unterstützten die Mutter bei der Geburt. Beim Eintreffen des Notarztes wurde dieser bereits vom kleinen Finn begrüßt, die glückliche Mutter Ivonne Smejkal hielt ihren kleinen Schatz bereits in den Armen. 

Besonderer Einsatz für Helfer

„Die Geburt verlief sehr schnell und Gott sei Dank ohne Komplikationen“, erklären Hausdorf und Schiegl zum erfreulichen Ereignis. „Es ist etwas Wunderbares, ein neues Leben begrüßen zu dürfen. Sonst werden wir meistens zu eher schwierigen Einsätzen gerufen, da ist eine Geburt im Rettungsauto doch etwas ganz Besonderes.“

Besuch auf der Bezirksstelle

Die nachalarmierte Rotkreuz-Notärztin kontrollierte noch Mutter und Kind, die anschließend ins Krankenhaus gebracht wurden. Beide sind wohlauf und durften auch schon wieder nach Hause. Eine Woche später kam es zum Wiedersehen auf der Bezirksstelle Langenlois, wo das Rotkreuz-Team der ganzen Familie gratulieren konnte.