Lenker auf B37a verschätzte sich bei Geschwindigkeit

Bei einem Auffahrunfall auf der Bundesstraße 37a in Hollenburg hatten beide Lenker großes Glück. Einer konnte leicht verletzt aus seinem Wrack klettern, der andere blieb heil.

Erstellt am 15. Oktober 2021 | 17:05

Gegen 17.50 Uhr war am 14. Oktober ein Lenker (51) aus Atzenbrugg (Bezirk Tulln) mit seinem Klein-Lkw samt Anhänger auf der B 37a von Krems kommend Richtung S 33 (Traismauer) unterwegs. Kurz vor der Abfahrt Hollenburg kam es zu einem Unfall.

Tempo falsch eingeschätzt

Auslöser war ein 40-Jähriger aus der Gemeinde Maria Taferl (Bezirk Melk), der ebenfalls mit einem Klein-Lkw unterwegs war. Er wollte sich nach einem Überholvorgang hinter dem Fahrzeug mit Anhänger wieder auf die rechte Spur einreihen. Dabei dürfte er die Geschwindigkeit des vor ihm fahrenden Gespanns überschätzt haben. Er krachte deshalb in den mit Holz beladenen Anhänger.

Zweifacher Überschlag in Graben

Durch den Zusammenstoß geriet der auffahrende Wagen rechts von der Fahrbahn ab und überschlug sich in der Folge auf der dortigen, rund zwei Meter hohen Böschung zweimal, ehe er im Graben zum Stillstand kam. Wie durch ein Wunder konnte sich der Fahrer nach den beiden "Purzelbäumen" selbst aus dem Wrack befreien. Das zweite beteiligte Fahrzeug wurde durch die Wucht des Anpralls um die eigene Achse gedreht, sodass es gegen die Fahrtrichtung zum Stillstand kam.

Nur 40-Jähriger leicht verletzt

Beim Zusammenstoß wurde der Anhänger umgeworfen, die Ladung, die vorschriftsmäßig gesichert gewesen sein dürfte, landete auf der Fahrbahn der B 37a. Die Feuerwehren Krems und Krems-Süd sowie das Kremser Rote Kreuz (Rettungs- und Notarztwagen) kamen den Unfallopfern zu Hilfe. Der verletzte 40-Jährige landete im Kremser Universitätsklinikum, von wo er aber wenig später nach ambulanter Behandlung wieder entlassen werden konnte.

Ein Fahrstreifen immer offen

Die Helfer der Feuerwehren entfernten das Ladegut von der Fahrbahn. Während das eine Fahrzeug die Unfallstelle aus eigener Kraft verlassen konnte, musste lediglich der in den Graben gestürzte Klein-Lkw geborgen und gesichert abgestellt werden. Im Zuge der eineinviertel Stunden dauernden Arbeiten der Einsatzkräfte kam es zu geringfügigen Behinderungen. Ein Fahrstreifen Richtung Osten konnte jedoch immer für den Verkehr freigehalten werden.