Nicht nur Idylle in Kremser Kleingartensiedlungen. In den Kleingartensiedlungen gibt es auch Probleme. Obmann Johann Erdl mit Team wiedergewählt.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 24. März 2019 (04:07)
Martin Kalchhauser
Lenken die Geschicke des Kleingärtnervereins Krems in den kommenden Jahren: Roman Ballwein, Johann Erdl, Otto Pichler, Adolf Skopek (vorne, von links), Stefan Jell, Hannelore Winter, Franz Schnaiter, Erich Eberl, Helmut Rauchberger, Rudolf Resch und Leopold Obritzhauser.

Offene Worte zu verschiedenen Problemen in den Kleingartenanlagen des Kleingärtnervereins fand Obmann Johann Erdl bei der Generalversammlung.

Er sprach Streit und anonyme Anzeigen sowie Polizeieinsätze in der Anlage Gneixendorf an. „Das sind Unannehmlichkeiten, die nicht tragbar sind.“ Weitere Kritikpunkte des Vereins-Chefs betrafen Probleme mit Hundekot, Falschparkern und Abwasser.

Kleingärtnerverein/Nicole Vogl
Bei der Ehrung langjähriger Vereinsmitglieder: Bundesrätin Doris Berger-Grabner, Vizebürgermeister Erwin Krammer, Vizebürgermeisterin Eva Hollerer, Antonia Popp (25 Jahre), Johann Göls (40), Stadtrat Alfred Scheichel, Obmann Johann Erdl (25), Josef Lackner (40), ÖVP-Bezirksobmann Hans Penz, Obmann-Stellvertreter Otto Pichler, Kleingärtner-Landesobmann Franz Riederer, Bernhard Lechner und Obmann-Stellvertreter Adolf Skopek (30, von links). Foto: Kleingärtnerverein/Nicole Vogl

Aber es gab für Erdl auch Erfreuliches zu berichten, etwa die Aufnahme 17 neuer Mitglieder im vergangenen Kalenderjahr.

Der Verein umfasst damit nun rund 340 Mitglieder mit 168 Gärten in der größten Anlage in Gneixendorf, 43 in Furth-Göttweig und sieben in der Bertschingerstraße in Krems. Siegfried Ziegler vom gleichnamigen Ingenieursbüro referierte über (teils nachträglich) notwendige Genehmigungsverfahren und bot seine Hilfe bei den Kontakten mit den Behörden an.

Bei der Neuwahl für die aktuelle dreijährige Periode erhielt Erdl mit seinem Team einhellige Unterstützung und empfing dazu Gratulationen einer ganzen Reihe von Ehrengästen, darunter der Bundesratsabgeordneten Doris Berger-Grabner.