Kremser Leitveranstaltungen werden ausgedehnt. Die Sonnenwende und das Marillenfest finden im Jahr 2021 an zwei Wochenenden statt.

Von Franz Aschauer. Erstellt am 30. November 2020 (06:06)
„Zeitliche und räumliche Entzerrung“: Das Marillenfest geht 2021 an zwei Wochenenden in der Kremser Innenstadt über die Bühne. Im Bild: das traditionelle Foto des scheidenden Marillenprinzenpaars Maximilian Mayer und Mariella Geitzenauer mit den Nachfolgern Laura Hartl und Michael Aufreiter (von links) beim Marillenfest 2019.
Martin Kalchhauser

Die Coronakrise hat die Veranstaltungsbranche heuer völlig aus der Bahn geworfen. Großveranstaltungen wie etwa die 20. Auflage des Marillenfests konnten heuer nicht stattfinden. Auch das Lichterfestival, das von 11. bis 21. Dezember den Startschuss für die Etablierung von Krems als „Hauptstadt des Lichts“ geben hätte sollen, ist mittlerweile abgesagt worden.

So kommt es, dass die Veranstalter, darunter auch das Stadtmarketing, den Blick bereits voll auf 2021 gerichtet haben. Dass es nach dem zu erwartenden schweren Winter auch noch harte Restriktionen geben wird, hofft Geschäftsführer Horst Berger nicht. „Dann wird es frustrierend.“

Bergers Ziel: „Wir wollen 2021 tolle Dinge umsetzen.“ Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der Neugestaltung der Sonnenwende und des Marillenfests. Beide Großveranstaltungen sollen im kommenden Jahr an zwei Wochenenden stattfinden.

„Es geht dabei um eine räumliche und zeitliche Entzerrung. Für die Leute ist das luftiger und lockerer“, erklärt Berger. Gerade beim Marillenfest erwartet er sich dadurch ein noch größeres Erlebnis für die Besucher.