Kremser Landkarten werden zu Kunst: Este stellt aus. Der estnische Künstler Markus Kasemaa schuf eine ganze Serie von Kunstwerken aus Landkarten der Stadt Krems.

Von Petra Vock. Erstellt am 03. Dezember 2017 (06:20)
privat
Kunst aus Krems-Karten: Markus Kasemaa.

Wie sich durch die Hand eines Künstlers Karten der Stadt Krems in Kunstwerke verwandeln, das zeigt Markus Kasemaa auf eindrucksvolle Weise: Er ist einer von 20 internationalen Künstlern, die derzeit in der Galerie Daliko ausstellen.

Großvater wurde „estnischer Picasso“ genannt

Wieso Landkarten? „Landkarten machen es persönlicher für den Betrachter“, erklärte Kasemaa gegenüber der NÖN, „aber sie lassen mir dennoch Raum, mich auszudrücken.“

NOEN, Markus Kasemaa
Eines der Kunstwerke, die Markus Kasemaa aus Krems-Karten geschaffen hat.

Der 45-Jährige aus Tartu stammt aus einer Künstlerdynastie: Sein Großvater wurde der „estnische Picasso“ genannt, und auch sein Vater war Künstler. Mit Landkarten beschäftigt er sich schon länger: Im November 2016 schaffte es eine künstlerisch gestaltete Weltkarte von ihm sogar auf das Cover der angesehenen Fachzeitschrift für Naturwissenschaften „Nature“.

In der Galerie Daliko sind neben dieser Weltkarte die extra für die Ausstellung in Krems geschaffenen Krems-Karten zu sehen. Es gibt auch Entstehungsvideos im Zeitraffer.

Besucht hat er Krems bisher noch nicht, aber er würde das Krems-Projekt gerne fortsetzen: „Ich würde mich über Institutionen, Schulen, Firmen freuen, die mich kontaktieren, um Ausstellungen zu organisieren“, so Kasemaa.

Kontakt: m@art.ee