Europäisches Kulturprojekt: Rudern wie die Römer

Erstellt am 06. August 2022 | 04:24
Lesezeit: 2 Min
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Römerschiff konnte getestet werden: Philipp Stabentheiner, „Römer“ Bernhard Van Daele, Bürgermeister Heinrich Brustbauer, Katka Krejcova, „Römer“ Dietmar Winkler, „Römerin“ Margaret Teichmann, Dominik Gruber, Projektleiterin Anna Kaiser und „Römer“ Ewald Mayr.
Foto: Chris Leneis
Römerschiff legte in Hundsheim an.
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Die Römer sind zurück: Und zwar mit dem original-nachgebauten Patrouillenboot „Danuvia Alacris“. Im Rahmen des EU-Projekts „Living Danube Connecting Cruise“ legte das 20 Meter lange Ruderboot in Mautern an – aufgrund des Wasserstands genau genommen in Hundsheim, wo die Sektion Zillensport des ÖAMTC und der Tourismusverein kurzerhand einen kleinen Empfang organisierten. Die „Danuvia Alacris“ reist von Juli bis November auf der Donau von Deutschland bis Rumänien.

Für zwei Wochen mit an Bord war der Mauterner Dominik Gruber: „Wir waren teilweise sieben bis zehn Stunden am Wasser. Da braucht man schon Sitzpolster, Handschuhe und Sonnenhut“, plaudert er aus .

Mit der Fahrt will „die Wissenschaft in die Gesellschaft hinausgehen und zeigen, was Europa ausmacht“, so Dekan Stefan Oppl von der Donau-Uni, die das Projekt geleitet hat. Das meint auch Katka Krejcova von der Abteilung Kunst und Kultur das Landes: „Ein Best-Practice-Beispiel für internationale, kulturelle Zusammenarbeit.“

Für Mautern ist der Besuch des Patrouillenboots ein „Dé­jà-vu“, so Römermuseums-Leiter Philipp Stabentheiner: „Im antiken Mautern waren wahrscheinlich ähnliche Boote bei uns stationiert.“

Der Besuch des Römerschiffs gab einen Vorgeschmack auf das Römerstadtfest am 27. und 28. August.

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