Trauer um Pater Jakobus Schröder. Der ehemalige Mauterner Pfarrer starb im 91. Lebensjahr in St. Pölten.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 12. Dezember 2020 (05:58)
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Jakobus Schröder war Benediktiner im Stift Göttweig.
privat

Die Stadtgemeinde Mautern, das Benediktinerstift Göttweig und die Diözese St. Pölten trauern um Pater Jakobus Schröder. Dieser ist am Mittwoch, dem 2. Dezember, in St. Pölten verstorben.

Pater Jakobus wurde am 15. Februar 1930 in Kernei in der Batschka (ehemals Jugoslawien) geboren. Nachdem er seine neue Heimat in Österreich gefunden hatte, kam er in Kontakt mit der Priesterpersönlichkeit Johann-Georg Czurda, die ihm zum Gymnasialstudium in Seitenstetten und zum Theologiestudium in Wien und Innsbruck verhalf. Nach seiner Priesterweihe 1956 begann sein seelsorgliches Wirken, das ihn in viele Pfarren der Diözese St. Pölten führte.

1981 entschied sich Schröder, Benediktiner im Stift Göttweig zu werden, wo er 1985 die feierliche Profess ablegte. Unter anderem war er kurzzeitig Gefangenenseelsorger in Krems und Spiritual bei den Schwestern in Wolfsberg. Danach kam er als Seelsorger in die Göttweiger Stiftspfarren Pyhra (1988 – 1994) und Mautern (1995 – 2001). Auch im Ruhestand nahm er immer wieder seelsorgliche Aufgaben wahr. Bis zuletzt war er hoch interessiert an kirchlichen und politischen Prozessen und besuchte noch im Herbst Kirche, Pfarrhof und den Severinstadl in Mautern.

Aufgrund der derzeit geltenden Bestimmungen wird Pater Jakobus Schröder im kleinsten Kreis am 10. Dezember auf dem Konventfriedhof beigesetzt.