Weihnachten beim Heer: Vizeleutnant erzählt. Vizeleutnant Karl Schön verriet der NÖN, wie der 24. Dezember in der Kaserne Mautern abläuft, welche Soldaten im Dienst sein müssen und wie dennoch gefeiert wird.

Von Isabel Schmidt. Erstellt am 23. Dezember 2018 (07:14)
Bundesheer
Brigadier Christian Habersatter (links) und Major Gerald Loibl verabschiedeten sich bei der Weihnachtsfeier von Frau Major Sandra Rumplmair, welche ins Ministerium versetzt wird.

Christbäume in den einzelnen Kompanien zeugen auch in der Kaserne Mautern davon, dass Weihnachten naht. Wie einer der höchsten katholischen Feiertage in der Kaserne in der Römerstadt abläuft, verriet Vizeleutnant Karl Schön von der Öffentlichkeitsabteilung der NÖN.

Einem Großteil der Soldaten der Kaserne Mautern ist es möglich, die Weihnachtsfeiertage zu Hause bei ihren Familien zu verbringen. Die Wache, die Soldaten im Krankenrevier oder die der Küche haben aber ständig Dienst, auch zu Weihnachten. „Der 24. Dezember ist für diese Soldaten so wie jeder andere Arbeitstag auch, nur dass halt Weihnachten ist“, erklärt Vizeleutnant Karl Schön. Stillstand in der Kaserne wird es also auch zu Weihnachten keinen geben.

Gefeiert wird aber trotzdem. „Die Feierlichkeiten haben im Rahmen eines Beisammenseins mit einer Feldmesse bereits im Vorhinein stattgefunden“, so Karl Schön. Bei der Weihnachtsfeier des Stabsbataillons 3 in der Kaserne Mautern gab Kommandant Major Gerald Loibl einen Rückblick auf das auslaufende Jahr.

Zudem wurden zahlreiche Soldaten für ihre Dienste im Jahr 2018 geehrt und auch befördert. Frau Major Sandra Rumplmair wurde bei der Weihnachtsfeier sogar ein Geschenk – zum Abschied – überreicht, da sie mit Jahresbeginn ins Ministerium versetzt wird.