Weiterhin Wirbel um FPÖ-Gemeinderat. Für Unmut sorgen derzeit die Facebook-Aktivitäten von Anton Brustbauer. Er bezeichnet Van der Bellen als Wahnsinnigen.

Von Franz Aschauer. Erstellt am 29. Dezember 2016 (03:43)
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Internetaffiner FPÖ-Gemeinderat: Anton Brustbauer

Immer mehr Mauterner hinterfragen den Facebook-Auftritt von FPÖ-Gemeinderat Anton Brustbauer. So flatterte zuletzt auch ein anonymes Schreiben in die NÖN-Redaktion, in dem gefragt wird: „Soll jemand, der zu derartigen verbalen Auswüchsen neigt, weiterhin solch eine wichtige Position ausüben dürfen?“

Weitere unrühmliche Beträge aufgetaucht

Anstoß des Unmutes war nicht zuletzt die Kritik Brustbauers an der Organisation des Mauterner Adventmarktes. Mittlerweile sind noch weitere unrühmliche Beiträge und Kommentare des stellvertretenden FPÖ-Bezirksparteiobmanns aufgetaucht. Im Zentrum steht dabei der neue Bundespräsident Alexander Van der Bellen. Unter anderem bezeichnet Brustbauer den ehemaligen Grünen als „Wahnsinnigen“ und „kommunistischen Prediger“. In einem weiteren Kommentar behauptet Brustbauer, dass „Van der Bellen nicht unser Präsident ist“.

„Natürlich akzeptiere ich Alexander Van der Bellen als unseren gewählten Bundespräsidenten“, erklärt Brustbauer jetzt. „Ich gebe zu, dass in der Wahlzeit einige Formulierungen vielleicht etwas überspitzt waren.“

Ärger hegt Brustbauer übrigens gegen seinen anonymen Kritiker. „Das kommt wieder von so einem linkslinken Radaubruder!“