Soldaten aus Raab-Kaserne unterstützten Massentests. Mehr als 340 Soldaten der dritten Jägerbrigade organisierten und betrieben die Massentests in der Messehalle Wien. Darunter über 100 Soldaten der Raab-Kaserne Mautern.

Von Isabel Schmidt. Erstellt am 22. Januar 2021 (11:47)

Über 1.200 Soldaten unterstützten im Jänner wieder die Massentests in der Bundeshauptstadt. Das Bundesheer organisierte und betrieb insgesamt drei Standorte, über 340 Soldaten der dritten Jägerbrigade haben die Organisation des Standortes Messehalle übernommen. Darunter waren auch mehr als 100 Soldaten aus der Julius-Raab-Kaserne Mautern.

Von 8. bis 18. Jänner, täglich bis 23 Uhr, halfen die Soldaten der dritten Jägerbrigade bei den Massentests in der Wiener Messehalle. „Wir haben die Testungen in Wien bereits im Dezember unterstützt und in kürzester Zeit alles aufgebaut und organisiert. Bei diesem Einsatz war das schon leichter, weil wir bereits auf Erfahrung zurückgreifen konnten“, berichtet Karl Schön, Kommandounteroffizier der dritten Jägerbrigade. Einen wichtigen Beitrag lieferten die Soldaten aus Mautern neben der Unterstützung bei der Anmeldung, Registrierung und Testauswertung auch mit dem Versorgungszug. Rund 20 Personen waren für die gesamte Versorgung der Infrastruktur am Standort Messehalle „A“ mit Produkten aus Mautern verantwortlich. Besonderer Wert wurde während des Einsatzes auch auf die Gesundheit der Soldaten gelegt. Dank dem strengen Einhalten der geltenden Schutz- und Hygienemaßnahmen konnten alle Beteiligten den Einsatz gesund abschließen.

Insgesamt wurden von den Soldaten der dritten Jägerbrigade in Zusammenarbeit mit dem Samariterbund Wien, der Wiener Berufsfeuerwehr und den Gesundheitsbehörden mehr als 50.000 Tests an zehn Testtagen in der Messehalle durchgeführt. Theoretisch hätte es Kapazität für 23.000 Tests pro Tag gegeben. Die übrig gebliebenen Testkits werden nun im Heereslogistiklager aufbewahrt. „Alles in allem hätten wir uns gewünscht, dass viel mehr testen kommen, weil der Aufwand enorm war. Wir freuen uns aber über das äußerst positive Feedback aus der Bevölkerung zur tollen Organisation“, so Schön.