Narren trotzten Corona. Trotz massiver Einschränkungen organisierte die Faschingsgilde Etsdorf ganz kurzfristig einen „Faschingsumzug“ – ziemlich überschaubar und fast ohne Zuschauer.

Von Christian Leneis. Erstellt am 16. Februar 2021 (16:09)
Spaß trotz Corona: Karoline und Beate Denk, Petra und Viktor Sommer, das Prinzenpaar Gerald Friedl und Andrea Kretz sowie „Obernarr“ Jürgen Schiehl mit Gattin Helga (von links).
Chris Leneis

Das Prinzenpaar Andrea Kretz & Gerald Friedl machte am Faschingssonntag eine Ausfahrt durch die Gemeinde, um den Närrinnen und Narren dennoch eine schöne Faschingszeit zu wünschen.

Das Faschingskomitee Etsdorf – durch die Corona-bedingten Einschränkungen massiv eingebremst – hofft, dass die diesjährige Faschingssitzung (die eigentlich vorgesehen war und entfallen musste) im nächsten Jahr nachgeholt werden kann. So wurde am vergangenen Sonntag kurzfristig ein „Mini-Faschingsumzug“ durch Etsdorf und Walkersdorf organisiert. Das Prinzenpaar war frisch getestet, die übrigen Teilnehmer waren entweder Familienangehörige oder hielten den berühmten „Babyelefanten“ Abstand ein. Dank zahlreicher Spenden konnte zwei vom Schicksal schwer getroffenen Familien in der Gemeinde geholfen werden.

Die Faschingsgilde ist bekannt durch ihre in Zweijahres-Rhythmus stattfindenden Faschingsumzüge oder Faschingssitzungen. Speziell in den Faschingssitzungen wird immer wieder das Geschehen in der Gemeinde kabarettreif aufs Korn genommen. So eine Sitzung wäre für 2021 geplant gewesen – jetzt hoffen die Faschingsnarren auf das kommende Jahr 2022.