Raucher zündeten auf S33 bei Grafenegg eigene Ladung an. Bambusmöbel auf der Ladefläche fingen wegen Zigarettenasche zu brennen an. Ladung zerstört, Fahrzeug beschädigt.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 08. Mai 2019 (06:05)
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Wer im Auto raucht und Zigarettenasche einfach ins Freie schnippt, gefährdet nicht nur andere Verkehrsteilnehmer wie Radler und Biker, sondern kann sich auch selbst Schaden zufügen.

Kurios erscheint die Ursache eines Brandes, der am 4. Mai gegen 9.30 Uhr auf der Ladefläche eines Pritschenwagens auf der S 33 im Gemeindegebiet von Grafenegg ausgebrochen ist: Fahrer und Beifahrer hatten diesen durch ihre Zigaretten selbst ausgelöst.

Ein Wiener (59) war gemeinsam mit einem Gerasdorfer (49) mit dem Fahrzeug von Zwettl nach Gerasdorf unterwegs. Im Waldviertel hatten die Männer Gartenmöbel aus Bambus gekauft und diese auf die Ladefläche geladen.

Auf der Ladefläche brach ein Brand aus

Als sie unterwegs beide Zigaretten rauchten und dabei aus dem Fenster äscherten, dürften glühende Partikel durch den Sog auf der offenen Ladefläche gelandet sein und dort die Polsterung der Möbel und das Holz entzündet haben.

Ein ÖAMTC-Pannenfahrer sah den Brand und machte die Betroffenen durch Hupen darauf aufmerksam. Am Pannenstreifen gelang es dem gelben Engel, den Brand mit seinem Feuerlöscher erfolgreich zu Leibe zu rücken. Die Möbel wurden vom Fahrzeug in den Straßengraben geworfen.

Die zu Hilfe gerufene FF Traismauer löschte diese und auch den Holzboden der Ladefläche. In der Folge konnten die Männer gleich das angebrannte Material aufladen und zur Entsorgung entfernen …