Morgendlicher Alarm in Mehrparteienhaus: Nur Rauch, kein Feuer

Brandalarm wurde am frühen Morgen des 1. Dezember in einem Mehrparteienhaus in der Goldenkrongasse im Kremser Stadtteil Weinzierl ausgelöst. Zum Glück gab es aber keinen Brand.

Erstellt am 03. Dezember 2021 | 12:49
Lesezeit: 2 Min

Es war kurz vor 6 Uhr, als der Brandmelder in der neuen Bezirksalarmzentrale der Feuerwehr in der Kremser Austraße anschlug.

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Rauch kam aus Untergeschoß

Sofort rasten mehrere Feuerwehrfahrzeuge zur betroffenen Anlage in der Goldenkrongasse, in der sich zahlreiche Wohnungen befinden. Rasch war der Ursprung der Rauchentwicklung im Untergeschoß des Bauwerks lokalisiert. Mit schwerem Atemschutz drangen FF-Teams in die Tiefgarage vor.

Feuerwache nachalarmiert

Zusätzlich wurde die Feuerwache Gneixendorf nachalarmiert, weil man einen Brand im Bereich der im Tiefgeschoß geparkten Fahrzeuge vermutete. Zum Glück war rasch klar, dass der Notfall weniger dramatisch als befürchtet war. Der Ursprung der Rauchentwicklung konnte in einem versperrten Raum lokalisiert werden.

Ursache: Technischer Defekt

In diesem befinden sich die Steuerungsgeräte für die auf dem Dach des Mehrparteienwohnhauses angebrachte Photovoltaikanlage. Eine Manipulation kann wegen der Tatsache, dass der Raum verschlossen war, als Ursache ausgeschlossen werden. Vielmehr hatte ein technischer Defekt an der sogenannten unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV) zum Zwischenfall geführt.

32 Helfer standen im Einsatz

Es war in der Folge zur starken Rauchentwicklung gekommen, die auch zum Auslösen der automatischen Brandmeldeanlage geführt hatte. Ein Feuer war jedoch zum Glück nicht ausgebrochen. Die 32 Helfer der FF Krems, die mit  sechs Fahrzeugen im Einsatz standen, konnten die Situation rasch bereinigen, indem sie die USV-Anlage ins Freie brachten und die betroffenen Räumlichkeiten durchlüfteten.

www.feuerwehr-krems.at

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