Ärger über Müll und Lärm im Kremser Stadtpark. Hinterlassenschaften von Feiernden im Stadtpark sorgen für Unmut. Laute Musik nach 22 Uhr belastet Anrainer. Die Polizei versucht zu beruhigen.

Von Franz Aschauer. Erstellt am 15. Juni 2021 (16:44)
Party und Müll Krems Stadtpark
Becher, Flaschen, Dosen und allerhand anderer Müll sind die Zeugnisse der nächtlichen Partys im Kremser
Stadtpark.
 
privat

Leere Plastik- und Glasflaschen, Trinkbecher und allerhand anderer Müll: Diese Bilder aus dem Kremser Stadtpark, die jeweils morgens aufgenommen wurden, machten in der vergangenen Woche auf Social Media die Runde. Sie unterstützen die Eindrücke eines Anrainers, der die NÖN darüber informierte, dass „im Stadtpark täglich und bis in die frühen Morgenstunden hinein“ gefeiert werde.

Aufmerksam geworden sei der Mann auf die nächtlichen Partys durch laute Musik, die aus einer eigens mitgebrachten Box der Feiernden auch noch weit nach 22 Uhr gedröhnt habe.

Polizei ist Problematik bekannt

Bereits aufgeschlagen ist die Thematik bei der Polizei, die aufgrund der Lärmbeschwerden in den Stadtpark ausgerückt war. Dabei sei man allerdings auf durchwegs „sehr einsichtige Leute“ getroffen, die dann auch nach Hause gegangen seien. Während der Amtshandlungen sei es bisher zu keinerlei Vorfällen gekommen.

SPÖ-Stadtrat Werner Stöberl, der auch Sicherheitsgemeinderat und zuständig für die städtische Infrastruktur ist, meint zu der Thematik: „Prinzipiell möchte ich festhalten, dass unser Stadtpark von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des städtischen Wirtschaftshofes sowie Stadtgartenamtes das ganze Jahr über bestens gepflegt wird. Bekannt sind aber auch die Zeiten, wo im Stadtpark auf Grund von Veranstaltungen bzw. spontaner Feierlichkeiten übermäßig viel Müll anfällt.“

SPÖ-Stadtrat sieht Verantwortung bei Polizei

Wenn hier gegen gesetzliche Bestimmungen verstoßen werde, sei es Aufgabe der hier zuständigen Organe, für Ordnung zu sorgen. Zu Wort meldete sich auch der jüngste Kremser Gemeinderat Patrick Mitmasser (ÖVP), der einen Schwerpunkt seiner Arbeit in Umweltschutz und Jugend sieht. „Der Müll von ein paar Unbelehrbaren sorgt seit Jahren für Unmut. Die gute Nachricht ist: Viele Kremser zeigen Eigeninitiative.“

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