Sabotage gegen Grafenwörther Speditionsfirma?. Immer wieder ist die Spedition Neuninger in Grafenwörth Ziel krimineller Akte. Einige hätten Tote fordern können!

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 22. Oktober 2019 (11:39)
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Weil die Verriegelung des sogenannten Königszapfens gelöst worden war, fiel der Aufleger beim Start des Zugfahrzeuges auf die Straße. Nicht auszudenken, wenn das später passiert wäre …

Wiederholt waren die Lkws der Speditions- und Transportfirma LTS Neulinger im Grafenwörther Gewerbegebiet zuletzt Ziel krimineller Akte. Diese gehen nicht nur ins Geld, einige Aktionen hätten sogar Todesopfer zur Folge haben können.

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Firmenchef Jürgen Neuninger: „Bei solchen Sachen kann es um Leben oder Tod gehen!“

So wurden einmal in einen Trailer Kirschenkerne in die Bremsleitungen gesteckt, in einem anderen Fall die Radmuttern eines Brummis gelockert. In die Luftleitungen eines Hängers eingebrachte Fremdkörper lösten einen Schaden von über 2.300 Euro aus. Und die bisher ärgste Aktion: In der Nacht auf Freitag, 18. Oktober, lösten die unbekannten Täter die Verriegelung des sogenannten Königszapfens, wodurch der Aufleger bei der Abfahrt der Zugmaschine von dieser rutschte.

„Wenn so eine Sattelkupplung während der Fahrt aufmacht, schaut es anders aus“, meint ein besorgter Mitarbeiter. „Dann kann es Tote geben!“

Firmenchef Jürgen Neuninger konstatiert keine Lausbubenstreiche oder Vandalenakte, sondern gezielte, vorsätzliche Taten: „Wenn man sowas macht, muss man sich schon mit dem Lkw auseinandersetzen.“ Die Vorfälle seien alle bei der Polizei Grafenwörth angezeigt. Er hofft so wie die Exekutive, dass die Grafenwörther die Augen offen halten und verdächtige Beobachtungen so rasch wie möglich melden.