Nahversorger-Projekt bei TV-Show erfolgreich

Erstellt am 23. April 2020 | 18:21
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Das Unternehmer-Duo Markus Wegerth und Christoph Mayer überzeugte mit Ihrem Nahversorger-Konzept in der TV-Show „2 Minuten 2 Millionen“. Martin Rohla (rechts) ist als Investor mit an Bord.
Foto: Kastl-Greissler
Markus Wegerth und Christoph Mayer aus Jaidhof begeisterten mit neuem Greissler-Konzept Jury von „2 Minuten 2 Millionen“, zusätzlich beteiligten sich 220 Investoren an Crowdfunding-Kampagne.
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Mit dem Ziel, die Nahversorgung in kleinen Dörfern zu revolutionieren, gingen Markus Wegerth und Christoph Mayer, der in Jaidhof als Produzent von Wildfruchtsaft-Spezialitäten bekannt ist, mit ihrem neuen Greissler-Konzept an den Start. Das Unternehmer-Duo schaffte es damit sogar in die Puls4-Startup-Show „2 Minuten 2 Millionen“.

Lebensmittel aus dem Container


Die Idee: In speziell ausgebauten und gebrandeten Containern werden regionale Lebensmittel zum Verkauf angeboten. Obwohl nur begrenzte Platz-Ressourcen in einem Container zur Verfügung stehen, wird trotzdem ein Sortiment von rund 300 Artikeln präsentiert. Beim „Kastl-Greissler“, so der Name des Konzepts, gilt wie in jedem anderen Supermarkt Selbstbedienung. Bezahlt werden kann bequem bar (Bargeld kann in einen Tresor eingeworfen werden), mit Bankomat- und Kreditkarte. Gepunktet wird auch mit flexiblen Öffnungszeiten. 

Rentabilität ab 2.500 Euro Umsatz

„Wir bringen die Nahversorgung zu den Menschen und nicht die Menschen zur Nahversorgung“, sagt Christoph Mayer. Der „Kastl-Greissler“ kann aktiv zur Ortskernbelebung auch kleiner Dörfer beitragen und somit Arbeitsplätze schaffen. „Das tolle an unserem Konzept ist, dass man bereits ab einem Umsatz von rund 2.500 Euro im Monat rentabel arbeiten kann, was ein Bruchteil dessen ist, was bei regulären Lebensmittel-Märkten notwendig ist“, rechnet Mayer vor. Grund hierfür ist die schlanke Kostenstruktur beim Personal und den Raumkosten. 

Martin Rohla investierte


Der „Kastl-Greissler“ soll weiters als Plattform für Direktvermarktungen regionaler Lebensmittel dienen. Das Unternehmer-Duo sieht so ebenfalls einen Beitrag, regionale Wertschöpfung vor Ort zu halten und das Bewusstsein für heimische Schmankerl zu heben. Die Jury von „2 Minuten 2 Millionen“ war vom vorgestellten Konzept sofort überzeugt, Martin Rohla wird sich als Investor am Startup-Unternehmen „Kastl-Greissler“ auch beteiligen. 

200 Anfragen unmittelbar nach Sendung


Das Konzept wird als Franchise-System angeboten. Unmittelbar nach Ausstrahlung der Fernseh-Show gab es über 200 Anfragen von interessierten Zusehern, die „Kastl-Greissler“ werden wollen. Weiters punktete das Unternehmer-Duo auch bei der parallel laufenden Crowdfunding-Kampagne: Dort konnten rund 220 Investoren überzeugt werden, in das Unternehmen zu investieren. Details und Infos zum Projekt sind auf der Homepage zu finden: www.kastlgreissler.com

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