Neubau? Entscheidung über Badearena fällig!. Projekt / Sanierung oder „große Lösung“? Laut aktueller Studie muss die Stadtgemeinde so oder so Millionen in das Hallenbad investieren.

Von Udo Sagl. Erstellt am 07. Januar 2014 (23:59)
Von Udo Sagl

„In den nächsten Tagen werden wir uns festlegen.“ Stadtrat Albert Kisling kündigt die ausstehende Beschlussfassung in Sachen Badearena für „spätestens Ende Jänner“ an.

Entscheidungsgrundlage ist eine aktuelle Studie, die im Rathaus frischgedruckt auf dem Tisch liegt – samt Empfehlung für die weitere Vorgangsweise. Wohin geht die Tendenz? „Das möchte ich nicht vorwegnehmen, ehe wir in der entsprechenden Arbeitsgruppe die Richtung vorgegeben haben“, so Kisling.

Nur eines steht fest: „Zusperren kommt absolut nicht in Frage!“ Darauf hat sich Bürgermeister Reinhard Resch schon im Vorfeld fix festgelegt. Also muss die Stadtgemeinde wohl oder übel eine Menge Geld fließen lassen. Denn die 1977 errichtete Anlage hat laut Expertenmeinung einen akuten Investitionsbedarf. Vor allem die technischen Einrichtungen gelten bereits als altersschwach.

Zwei Varianten stehen zur Diskussion:

„Sanierung plus Attraktivierung“: Zusätzlich zur Erneuerung der ausgedienten Anlagenteile sollen eine neue Beckenlandschaft und ein großräumiger Saunabereich mehr Gäste anlocken, um das Defizit (jährlich rund eine Million Euro) deutlich zu verringern.

„Neubau“: Neben (oder hinter) dem „alten“ Gebäude soll ein hochmodernes und entsprechend attraktives Bad errichtet werden. Während der Bauzeit von zwei Jahren wäre der Badebetrieb weiter gesichert. Dann würde man die ausgediente Badearena abreißen und durch eine Grünfläche ersetzen.

Interessant: Der Neubau (13 bis 14 Millionen Euro) wäre nicht viel teurer als die erweiterte Sanierung (9 bis 10 Millionen). In beiden Fällen ist Krems auf Förderungen angewiesen.