Langenlois bekommt mehr Platz für den Müll. An der Gobelsburger Hauptstraße entsteht ein Wertstoffsammelzentrum.

Von Gertrude Schopf. Erstellt am 29. Oktober 2020 (04:44)
Auf der Baustelle an der Gobelsburger Hauptstraße: GV-Geschäftsführer Gerhard Wildpert, GV-Obmann Anton Pfeifer, Bürgermeister Harald Leopold.
Kienast

An Spitzentagen bis zu 45 Besucher pro Stunde, die ihre Altstoffe entsorgen wollen, werden im Sammelzentrum im Gewerbepark gezählt. „Manchmal gibt’s da halt ein dementsprechendes Verkehrschaos“, berichtet Gerhard Wildpert, Geschäftsführer des Gemeindeverbandes für Abgabeneinhebung und Umweltschutz im Bezirk Krems, dass Langen lois neben Mautern und Walkersdorf eines der frequentiertesten Sammelzentrun sei und der Platz schön langsam zu klein werde.

Vor 15 Jahren war der GV gegründet worden, mit dem Ziel, dass jeder Bürger jedes ASZ im Bezirk nutzen kann. Zehn Sammelzentren wurden damals errichtet, auch jenes in Langen lois. „Jetzt ist es an der Zeit zu evaluieren und zu verbessern“: Das Sammelzentrum Walkersdorf wurde bereits erneuert, für Langenlois entsteht ein neues Wertstoffsammelzentrum an der Gobelsburger Hauptstraße.

„Mehr Raum, mehr Platz, mehr Übersicht“, einen größeren Strauchschnitt-Platz, mehr Verkehrsflächen, um auch die Zu- und Abfahrt der großen Container-Transporte sicherstellen zu können, das wird durch den Neubau möglich sein. Die Fertigstellung ist für August 2021 geplant, 1,5 Mio. Euro werden investiert. Auch im neuen WSZ werden wieder zwei GV-Mitarbeiter den Besuchern mit Rat und Tat zur Verfügung stehen.

Etwa 3.500 Tonnen Abfall (davon 1.000 Tonnen Strauchschnitt, 616 Tonnen Holzabfälle, 415 Tonnen Sperrmüll, 300 Tonnen Alteisen, 200 Tonnen Kartonagen) werden im ASZ Langenlois pro Jahr entsorgt und einer Wiederverwertung zugeführt.

Mittlerweile wird auch das GV-Büro im Sicherheitszentrum zu klein für die 30 Mitarbeiter, die immer mehr Aufgaben übernehmen (neben der Abfallwirtschaft wird auch die Gemeinde-Lohnkosten-Abrechnung oder die Flächenermittlung/Berechnung von Kanal und Wasser durchgeführt). Geplant ist daher ein Zubau im nächsten Jahr.