Wirtschaftsbeirat Krems: Fusionierung ist Thema

Wolfgang Spindelberger beerbt Vater im Kremser Wirtschaftsbeirat. Anfang 2022 könnte Entscheidung über Verschmelzung mit Kaufmannschaft fallen.

Erstellt am 04. Dezember 2021 | 06:26
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Lenken die Geschicke des KWB: Alt-Obmann Friedrich Spindelberger, Gregor Wassserburger, Klaus Stachelberger, VIze Hansjörg Henneis, Anita Schreiner, Vize Stefan Tollinger, Christine Pölleritzer, Obmann Wolfgang Spindelberger, Jürgen Erber, Paul Birngruber, Robert Siedl und Gerhard Gussmagg (v. l.).
Foto: KWB/Jörn-Henrik Stein

Seinem Vater Friedrich Spindelberger, der 2017 bis 2021 an der Spitze des Kremser Wirtschaftsbeirates (KWB) stand, folgt Sohn Wolfgang als neuer Obmann.

Da die Firma Hydro-Ingenieure, bei der Wolfgang Spindelberger Geschäftsführer ist, seit 15 Jahren dem KWB angehört, gilt der Junior als Insider: „Ich freue mich, die 50 Mitglieder näher kennenzulernen und möchte neue dazugewinnen.“ Zu Stellvertretern Spindelbergers wurden Stefan Tollinger (Brantner) und Hansjörg Henneis (Kremser Bank) gewählt.

Letzterer gibt sich zum aktuellen Thema einer Fusionierung mit der Kremser Kaufmannschaft noch bedeckt. „Wir haben einen Ausschuss gebildet, aber es wurde bewusst noch alles offen gehalten.“ Grundsätzlich stehe man der Verschmelzung der beiden Einrichtungen positiv gegenüber. „Wir versprechen uns viel davon, aber Details wollen wir noch keine bekannt geben.“

Offener kommuniziert wurde das Thema bei der jüngsten Versammlung der Kaufmannschaft. Obmann Ulf Elser und sein Team, die 53 (Innenstadt-)Betriebe vertreten, versprechen sich davon „ein gemeinsames schlagkräftiges Marketing“ und auch mehr Gewicht in der Kremser Stadtmarketing-GmbH, in der die Vereine jeweils 10 Prozent halten. Elser steht seit dem Ausscheiden Erwin Krammers interimistisch dem Aufsichtsrat der GmbH vor.

Eine Fusionierung der Vereine, die frühestens mit Sommer 2022 realistisch erscheint, bräuchte jedenfalls vorher positive Beschlüsse außerordentlicher Generalversammlungen.