Gute Burger als „KUHnstwerke“. Umweltschutz im Alltag: Maysara Soliman hat sein Burger-Lokal mit speziellem Konzept in Krems gestartet.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 13. November 2020 (09:26)
BurgerKUHnst-Chef Maysara Soliman (r.) mit einem der KÜHnstler seines Teams, Mitarbeiter Manuel Krippel.
Martin Kalchhauser

„BurgerKUHnst“ auf höchstem Niveau, Umweltbewusstsein und witzige Wortspiele: Vor Kurzem hat Maysara Soliman (32) mit seinem neuen Lokal in der Wachaustraße Fuß gefasst. Und es läuft gut.

„Wir wollten etwas Anderes, Neues machen“, erklärt Soliman den Namen seines Lokals an der Ecke Wienerstraße/Hohensteinstraße. Dieser sei ein Ergebnis eines Brainstormings mit Familie und Freunden gewesen. Gute Burger (im Angebot ist sogar eine vegane Variation!) zu machen sei eine „KUHnst“, ist der Jungunternehmer überzeugt. „Je mehr frische Komponenten ich verwende, desto besser ist das Produkt unserer ,KÜHnstler‘.“

Fleisch und Gemüse kommen aus der Region, die Brötchen werden alle zwei Stunden frisch gebacken. Verpackt wird nur in Karton (der sich zum Teller entfalten lässt) und kompostierbare Produkte (Becher, …) aus Maisstärke. Dem Umweltschutz wird auch bei der Auslieferung (durch die „KUHriere“) mit E-Mopeds Tribut gezollt. 16 Plätze hat Soliman im Restaurant, das derzeit pausiert. Ein Schanigarten ist Ziel für 2021.

Mit dem Start ist der Wiener, der zum Krems-Fan geworden ist, zufrieden. „Das Geschäft ist super angelaufen!“ Kleine Anfangsprobleme seien ausgemerzt. Und in der Lockdown-Zeit im November wird ab 20 Uhr im Stadtgebiet sogar gratis ausgeliefert.